
Celastrina argiolus (Linnaeus, 1758)
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bekannt
Du erkennst den Faulbaum-Bläuling an seinen leuchtend hellblauen Flügeloberseiten und den silbrig-hellgrauen Unterseiten, die mit feinen schwarzen Punkten besetzt sind. Dieser heimische Schmetterling ist polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten nutzend) und bereichert deinen Garten in der Zeit von März bis Juli. Im zeitigen Frühjahr besucht er für die Nektarsuche bevorzugt das Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis). Während der Sommermonate findest du ihn häufig an der Wasser-Minze (Mentha aquatica), dem Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) oder dem Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Die Raupen sind ebenfalls wenig spezialisiert und fressen an den Knospen und Blättern der Europäischen Stechpalme (Ilex aquifolium), des Gewöhnlichen Efeus (Hedera helix) oder des Blutroten Hartriegels (Cornus sanguinea). Auch Brombeeren (Rubus fruticosus agg.) und Himbeeren (Rubus idaeus) sind wichtige Nahrungsquellen für die Larven. Du kannst die Art gezielt fördern, indem du heimische Sträucher wie den Hartriegel pflanzt und Efeu an Zäunen oder Mauern wachsen lässt. Achte darauf, diese Gehölze im Herbst nicht radikal zurückzuschneiden, um die überwinternde Generation nicht zu gefährden.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein nützlicher Bestäuber in deinem Garten. Er sticht und beißt nicht. Da Bläulinge sehr zarte Flügel haben, solltest du die Tiere nicht anfassen, um ihre Flugfähigkeit nicht zu beeinträchtigen. Ein naturnaher Garten bietet ihm ausreichend Schutz.
Der Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) ist ein Vertreter der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt gartennahe Strukturen mit Hecken und Waldrändern. Seine Flügelspannweite beträgt etwa 25 bis 30 Millimeter. Charakteristisch ist die silbrige Unterseite ohne orangefarbene Randflecken, was ihn von vielen anderen blauen Faltern unterscheidet. Da er eine große Bandbreite an Futterpflanzen nutzt, gilt er als ökologisch anpassungsfähig.
2 Videos zu Faulbaum-Bläuling


Nahrung
polyphagous
34 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
158 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1793475409
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