Bild folgtKI-generierte IllustrationOriganum vulgare
Auch bekannt als: Dostenkraut, Origano, Dost, Wilder Majoran, Oregano, origan, Gemeiner Dost, Echter Dost
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Arten
interagieren
492
Interaktionen
dokumentiert
10
Wirtsbeziehungen
Arten
An den würzig duftenden Blättern und den dichten, rosa-violetten Blütenständen lässt sich der Gewöhnliche Dost (Origanum vulgare) sofort erkennen. Er ist eine der wertvollsten heimischen Pflanzen für deinen Naturgarten und bietet von April bis September verlässlich Nahrung. Besonders spezialisierte Arten wie das Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena loti) oder der Ockerbindige Samtfalter (Hipparchia semele) sind auf ihn angewiesen. Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) besucht die Blüten regelmäßig. Wenn du Insekten aktiv bei der Nahrungssuche helfen willst, triffst du mit dieser robusten Art die richtige Wahl. Hol dir diesen ausdauernden Überlebenskünstler in dein Beet.
Sechs Monate Nektar-Power: Ein Muss für seltene Falter und Wildbienen.
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Der Gewöhnliche Dost ist ein wahrer Magnet für Bestäuber und blüht über sechs Monate hinweg. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie das Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena loti) und der seltene Ockerbindige Samtfalter (Hipparchia semele) massiv von seinem Nektar. Auch die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) ist ein häufiger Gast. Im Winter bieten die vertrockneten Stängel wertvollen Unterschlupf für Insekten, während die Samen eine wichtige Energiequelle für heimische Vögel darstellen. Die Mykorrhiza-Symbiose (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza) sorgt zudem für eine natürliche Stärkung der Bodenbiologie.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Wähle einen vollsonnigen Platz für diesen Wärmeliebhaber.
Der Boden sollte eher trocken sein (entspricht Ellenberg Feuchte 3), da Staunässe nicht vertragen wird.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt er keinen zusätzlichen Dünger.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Boden bei der Pflanzung offen und frostfrei ist.
Gießen musst du nur in der ersten Zeit nach dem Setzen oder bei extremer Trockenheit.
Im Februar solltest du die alten Triebe bodennah zurückschneiden.
Die Pflanze geht eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) ein, was ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
Du kannst ihn im Frühjahr leicht durch Teilung vermehren.
Gute Partnerin: Die heimische Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen die Liebe zur Sonne und bilden zusammen ein stabiles ökologisches Gefüge.
Der Gewöhnliche Dost (Origanum vulgare) ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und wird als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (schon vor langer Zeit eingewandert) eingestuft. Er besiedelt bevorzugt sonnige, trockene Standorte und kommt gut mit mäßigen Nährstoffwerten im Boden zurecht. Auffällig ist seine buschige Wuchsform mit den oft rötlichen Stängeln und der Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza) im Wurzelbereich. In der Roten Liste ist er als ungefährdet markiert, was ihn zu einer verlässlichen Wahl für die ökologische Gestaltung macht.
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148 Arten interagieren mit dieser Pflanze
10 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
13 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →