Bild folgtKI-generierte IllustrationFicus carica
Auch bekannt als: Feigenbaum, Asvatha, Feige
59
Arten
interagieren
71
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Echte Feige (Ficus carica) an ihren großen, tief gebuchteten Blättern, die an eine gespreizte Hand erinnern und eine raue Oberfläche besitzen. In unseren Gärten ist sie weit mehr als nur ein Obstbaum; sie bietet wertvollen Lebensraum in immer wärmer werdenden Sommern. Von ihrem dichten Laub profitieren Vögel wie der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) und der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), die hier Schutz und Nahrung finden. Wenn du einen sonnigen, windgeschützten Platz hast, bereichert dieser Strauch deine grüne Oase ökologisch enorm.
Mediterraner Schattenplatz und Buffet für Gartenrotschwanz und Zaunkönig.
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Während der Blütezeit von Mai bis Juni bietet die Feige einen geschützten Raum für verschiedene Gartenbewohner. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist sie ein wichtiger Rückzugsort für Vögel wie die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) und den Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus). Auch der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) nutzt das dichte Gehölz intensiv als Versteckmöglichkeit. Zudem dient die Pflanze dem Fuchshörnchen (Sciurus niger) als Nahrungsquelle. Die Echte Feige trägt zur Biodiversität bei, indem sie Strukturen schafft, die besonders in städtischen Wärmezonen von heimischen Tierarten geschätzt werden.
Die Echte Feige ist als nicht kindersicher eingestuft. Der in der Pflanze enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung zu schmerzhaften Hautreizungen führen. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten besteht aufgrund der markanten Blattform kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
5.48 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Platz, idealerweise vor einer schützenden Südwand.
Boden: Die Feige bevorzugt durchlässige Erde; Staunässe (zu viel Wasser im Boden) muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen vorzugsweise von März bis Mai oder von September bis Ende November in den Boden.
Pflege: Sie lebt in Gemeinschaft mit AM (Arbuskulären Mykorrhizapilzen - nützliche Bodenpilze, die Nährstoffe gegen Zucker tauschen).
Schnitt: Ein Rückschnitt ist im zeitigen Frühjahr bei frostfreiem Wetter möglich.
Vermehrung: Dies gelingt am besten über Steckholz im Winter.
Winter: In jungen Jahren ist ein Frostschutz der Basis aus Reisig oder Laub ratsam.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides). Beide teilen die Vorliebe für Wärme sowie trockene Standorte und ergänzen sich perfekt in der Bodenbedeckung.
Die Echte Feige (Ficus carica) gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) und ist die einzige ihrer Gattung, die in Mitteleuropa im Freiland gedeiht. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, gilt sie in wärmebegünstigten Lagen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz mittlerweile als heimisch. Charakteristisch sind der dicke, graue Stamm und der weiße Milchsaft, der bei Verletzungen austritt. Als sommergrünes Gehölz wirft sie im Herbst ihr Laub ab, nachdem sie im Mai und Juni eher unscheinbar geblüht hat.
16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
41 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →