Bild folgtKI-generierte IllustrationMahonia aquifolium
Auch bekannt als: Lorbeerblättrige Mahonie, Stechdornblättrige Mahonie
22
Arten
interagieren
33
Interaktionen
dokumentiert
An ihren glänzenden, dornig gezackten Blättern und den dichten, gelben Blütenrispen lässt sich die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium) sofort erkennen. Sie ist für den Naturgarten wertvoll, da sie auch in schattigen Ecken eine verlässliche Nahrungsquelle bietet. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und die Rotbeinige Furchenbiene (Lasioglossum calceatum) von ihrem Angebot. Als immergrüner Strauch liefert sie ganzjährig Struktur und wertvolle Rückzugsorte. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Arbeit macht und trotzdem Leben in den Garten bringt, liegst du hier richtig.
Die Ganzjahres-Tankstelle: Gelbes Blütenmeer für Mauerbiene und Taubenschwänzchen.
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Die Mahonie dient als wichtige Tankstelle für eine Vielzahl von Fluginsekten. Zu den regelmäßigen Besuchern zählen die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und die Rotbeinige Furchenbiene (Lasioglossum calceatum). Auch Feldwespen (Polistes) und das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) nutzen das Angebot. Da die Pflanze laut aktuellen Daten über einen extrem langen Zeitraum Blüten bilden kann, sichert sie die Versorgung in kritischen Zeiten. Da sie auch im Winter ihr Laub behält, bietet sie zudem dauerhaften Schutz für bodennah lebende Kleintiere.
Die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium) wird nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung als ungiftig eingestuft. Sie ist daher für Familiengärten sicher geeignet. Lediglich die dornigen Blattränder erfordern beim Rückschnitt etwas Vorsicht und feste Gartenhandschuhe.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jan – Dez
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Standort: Platziere die Mahonie am besten im Halbschatten (halbsonnig bis schattig).
Boden: Sie gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) und gedeiht prächtig in normalem, humosem Gartenboden.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; längere Trockenheit mag sie weniger.
Pflanzzeit: Die beste Zeit zum Setzen ist von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pfage: Der Strauch ist äußerst pflegeleicht und sehr schnittverträglich, falls er zu groß werden sollte.
Kombinationsempfehlung: Ein hervorragender Partner ist die heimische Golderdbeere (Waldsteinia geoides). Beide Arten teilen die Vorliebe für frische, halbschattige Standorte. Während die Mahonie in die Höhe wächst, bildet die Golderdbeere einen dichten Bodendeckel, der die Feuchtigkeit im Erdreich hält und Wildbienen zusätzlichen Lebensraum bietet.
Die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium) gehört zur Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, ist sie heute als Neophyt (eine nach 1492 bei uns eingewanderte Pflanze) in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Man findet sie häufig in lichten Wäldern oder als Heckenpflanze. Auffällig ist ihr gelbes Holz, das beim Rückschnitt sichtbar wird, und ihre blauschwarz bereiften Beeren, die sich aus den Frühlingsblüten entwickeln.
18 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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