Bild folgtKI-generierte IllustrationLaurus nobilis
Auch bekannt als: Lorbeerblatt, Lorbeer, Lorbeerbaum, Fructus Lauri, Edler Lorbeer
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Arten
interagieren
51
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Echte Lorbeer (Laurus nobilis) durch seine ledrigen, dunkelgrünen Blätter, die beim Zerreiben ihren charakteristischen, würzigen Duft verströmen. In deinem Naturgarten dient er als wertvoller Rückzugsort und Nahrungsquelle, besonders für Vögel. So schätzen beispielsweise das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) und der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) die dichte Struktur der Pflanze. Auch Insekten wie die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) besuchen ihn gern. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück lebendige Tradition in den Garten, die Mensch und Tier gleichermaßen erfreut. Schau doch mal nach, ob sich bei dir schon ein gefiederter Gast darin versteckt hat.
Aromatischer Rückzugsort: Ein sicherer Hafen für Rotkehlchen und Sandbienen.
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Der Lorbeer bietet einen hohen ökologischen Mehrwert für die heimische Fauna, insbesondere als Lebensraum. Er wird von Wildbienen wie der Aschgrauen Sandbiene (Andrena cineraria) angeflogen, die hier wichtige Ressourcen findet. Besonders bedeutend ist er für die Vogelwelt: Der Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) und das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) nutzen das dichte Blattwerk als Schutzraum. Sogar seltenere Gäste wie der Pirol (Oriolus oriolus) oder das Afrikanische Schwarzkehlchen (Saxicola torquatus) werden in Verbindung mit dieser Pflanze beobachtet. So förderst du mit nur einem Strauch die Vielfalt der Wirbeltiere in deinem Garten.
Der Echte Lorbeer ist laut aktuellen Daten nicht als kindersicher eingestuft und sollte daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Verwechsle ihn nicht mit dem giftigen Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus); das sicherste Unterscheidungsmerkmal ist der typische Speiselorbeer-Duft, der nur beim Echten Lorbeer beim Zerreiben der Blätter entsteht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
10.92 m
Wähle für deinen Lorbeer einen geschützten Standort, da er in unseren Breiten Schutz vor rauen Winden benötigt.
Da er eine Symbiose mit Pilzen eingeht, der sogenannten Arbuskulären Mykorrhiza (AM), ist ein gesunder, lebendiger Gartenboden wichtig.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und nicht gefroren ist.
Der Lorbeer verträgt einen regelmäßigen Rückschnitt, um ihn kompakt zu halten.
In sehr kalten Regionen empfiehlt sich ein Winterschutz aus Vlies oder Reisig.
Gieße bei langanhaltender Trockenheit mäßig, Staunässe solltest du jedoch unbedingt vermeiden.
Eine gute Nachbarin ist der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare).
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da der Natternkopf als heimische Art zusätzliche Bestäuber anzieht und ähnliche Wärmeansprüche hat.
Der Echte Lorbeer (Laurus nobilis) gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae) innerhalb der Ordnung der Lorbeerartigen. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und tritt meist als immergrüner Strauch oder kleiner Baum auf. Eine morphologische Besonderheit ist seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, die der Pflanze hilft, Nährstoffe effizienter aus dem Boden zu lösen. Die Blätter sind lanzettlich geformt, am Rand leicht gewellt und weisen eine derbe, glänzende Textur auf.
2 Videos zu Echter Lorbeer


20 Arten interagieren mit dieser Pflanze
23 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →