Bild folgtKI-generierte IllustrationGonepteryx rhamni (Linnaeus, 1758)
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Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Zitronenfalter sofort an seinen blattähnlich geformten Flügeln mit den markanten Spitzen und der leuchtend gelben Färbung der Männchen. Die Weibchen sind deutlich blasser und eher grünlich-weiß gefärbt. Dieser Schmetterling ist laut Datenbestand vor allem in den Monaten April bis August aktiv, wobei er eine außergewöhnlich lange Lebensdauer als ausgewachsener Falter besitzt. Im Frühjahr besucht er bevorzugt die Hohe Primel (Primula elatior) und das Knöllchen-Scharbockskraut (Ficaria verna), um Nektar zu trinken. Während der Sommermonate nutzt er Pflanzen wie die Schwarze Flockenblume (Centaurea nigra) und die Dünnköpfige Distel (Carduus tenuiflorus) als Nahrungsquelle. Die Raupen leben oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) und benötigen spezifische Wirtspflanzen für ihre Entwicklung. Sie fressen ausschließlich am Purgier-Kreuzdorn (Rhamnus cathartica) und am Echten Faulbaum (Frangula alnus). Das Tier überwintert in Kältestarre (völlige Bewegungslosigkeit bei niedrigen Temperaturen) ungeschützt im Freien, oft an der Unterseite von Blättern. Du kannst diesen Schmetterling aktiv unterstützen, indem du den Echten Faulbaum als heimisches Gehölz in deinem Garten anpflanzt. So bietest du sowohl den Faltern wertvollen Nektar als auch den Raupen ihre lebensnotwendige Nahrungsgrundlage.
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Der Zitronenfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in jedem Garten, da er weder sticht noch beißt. Er steht unter allgemeinem Artenschutz und sollte nicht angefasst werden, um die empfindliche Schuppenschicht der Flügel nicht zu verletzen. Ein Umsiedeln ist nicht notwendig, da er als erwachsener Falter frosthart ist.
Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) gehört zur Familie der Weißlinge (Pieridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Waldränder sowie naturnahe Gärten. Ein markantes Merkmal ist die blattähnliche Flügelform mit einer deutlich sichtbaren Aderung, die dem Tier eine perfekte Tarnung im Laub ermöglicht. Durch spezielle körpereigene Stoffe kann er extreme Minustemperaturen im Freien überdauern, was ihn zu einem der langlebigsten heimischen Tagfalter macht.
1 Video zu Zitronenfalter

Nahrung
oligophagous
6 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
151 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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