Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunella vulgaris
Auch bekannt als: Kleine Brunelle, Kleine Braunelle, Gemeine Braunelle, Brunelle Vulgaire
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Arten
interagieren
321
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Gewöhnliche Braunelle sind ihre dichten, violetten Blütenköpfe, die wie kleine Walzen am Ende der aufrechten Stängel sitzen. Diese robuste Wildpflanze ist ein Gewinn für jeden Naturgarten, da sie selbst im regelmäßig gemähten Rasen überlebt und dort eine wichtige Nahrungsquelle bietet. Davon profitieren besonders der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes). Wenn du eine unkomplizierte Pflanze suchst, die ökologischen Wert mit Widerstandsfähigkeit verbindet, liegst du hier richtig. Mit diesem kleinen Überlebenskünstler machst du in deinem Garten alles richtig.
Robuster Insektenmagnet: Violette Blütenpracht von Mai bis September.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Gewöhnliche Braunelle eine zentrale Anlaufstelle für verschiedene Insekten. Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) nutzt sie ebenso wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) und die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum). Auch die Kuckuckshummel (Bombus campestris) gehört zu den regelmäßigen Besuchern der violetten Blüten. In naturnahen Landschaften dient sie sogar dem Wisent (Bison bonasus) als Futterpflanze. Durch ihre lange Blütezeit von Mai bis September stellt sie eine verlässliche Nektarquelle dar. Die im Herbst reifenden Samen sind zudem eine wertvolle Futterreserve für Vögel während der Wintermonate.
Bitte beachte, dass die Gewöhnliche Braunelle laut Datenbasis nicht als kindersicher eingestuft ist. Es besteht jedoch keine akute Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten in unseren Gärten. Die Pflanze ist eine robuste Wildart, die für die heimische Tierwelt wie den Wisent (Bison bonasus) völlig unbedenklich ist.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanze die Gewöhnliche Braunelle an einen vollsonnigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte frisch sein, was einer mäßigen Feuchtigkeit entspricht; die Erde sollte also nicht komplett austrocknen.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie mit normalem Gartenboden bestens zurecht.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Du kannst sie einfach durch Teilung der Ausläufer oder Aussaat vermehren.
Da sie sehr robust ist, benötigt sie nach dem Anwachsen kaum zusätzliche Pflege.
Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert oft einen zweiten Flor im Spätsommer.
Sie ist extrem trittfest und verträgt gelegentliches Übermähen im Rasen.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus) – beide Arten teilen sich gerne sonnige Standorte und ergänzen sich ökologisch hervorragend als Insektenweide.
Die Gewöhnliche Braunelle (Prunella vulgaris) ist eine ausdauernde Pflanze, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist. Sie gilt als indigen oder Archäophyt (vor 1492 eingewanderte oder heimische Art). Typisch ist ihr kriechender Wuchs und die Fähigkeit zur Mykorrhiza: AM (eine symbiotische Verbindung zwischen Pilzen und Wurzeln zur besseren Nährstoffaufnahme). Sie besiedelt bevorzugt frische, also mäßig feuchte Standorte auf normalen Böden und ist in ihrer Verbreitung sehr anpassungsfähig.
80 Arten interagieren mit dieser Pflanze
31 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →