Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum officinale agg.
Auch bekannt als: Maistöckel, Taraxacum officinale agg., Bettseicher, Hundeblume, Löwenzahn, Wiesenlöwenzahn, Gewöhnlicher Löwenzahn, Puschelkraut, Bettsaier
259
Arten
interagieren
396
Interaktionen
dokumentiert
9
Wirtsbeziehungen
Arten
Den Gemeinen Löwenzahn erkennst du sofort an seinen leuchtend gelben Korbblüten und den tief gezähnten Blättern, die in einer Rosette flach am Boden wachsen. Er ist eine der wichtigsten ersten Nahrungsquellen im Gartenjahr für Wildbienen wie die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria). Ohne seine frühe Blüte würden viele Insekten nach dem Winter keine erste Stärkung finden. Wenn du diese Pflanze in deinem Rasen oder in einer Ecke gewähren lässt, schaffst du ein echtes Buffet für unsere heimische Tierwelt. Er ist ein unverwüstlicher Überlebenskünstler, den du als wertvollen Partner für die Artenvielfalt schätzen wirst.
Die erste Tankstelle des Jahres für die Aschgraue Sandbiene.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Löwenzahn eine Schlüsselart für Bestäuber. Besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) nutzt ihn als essentielle Pollen- und Nektarquelle für ihre Brut. Auch Käfer wie der Schwarzköpfige Scheunenkäfer gehören zu den regelmäßigen Besuchern der gelben Blütenkörbe. In der freien Natur profitieren sogar Vögel wie die Mähnengans (Chenonetta jubata) von der Pflanze. Durch seine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine Form der Pilzsymbiose – ist er eng mit dem Bodenökosystem vernetzt und fördert die biologische Aktivität im Wurzelbereich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Wuchsform
Krautige Pflanze
Standort: Er bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze auf nährstoffreichen Böden.
Boden: Er ist anspruchslos, liebt aber frische (mäßig feuchte) Standorte mit guter Nährstoffversorgung.
Pflanzzeit: Du kannst ihn im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Die Pflanze ist extrem robust. Möchtest du eine starke Ausbreitung verhindern, solltest du die verblühten Köpfe vor der Samenreife entfernen.
Vermehrung: Er versamt sich sehr zuverlässig von selbst über seine Schirmchenflieger.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine ideale Begleiterin.
Ökologische Begründung: Beide Arten sind standorttreue Bewohner von Fettwiesen (nährstoffreiche Wiesen) und ergänzen sich in ihren Blühzeiten für Bestäuber.
Der Löwenzahn (Taraxacum officinale agg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es handelt sich um eine Sammelart (agg. steht für aggregatum), die viele schwer unterscheidbare Kleinarten zusammenfasst. Er ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche Wiesen und Wegränder. Eine Besonderheit ist seine tiefreichende Pfahlwurzel und die Symbiose mit Bodenpilzen über eine arbuskuläre Mykorrhiza (AM), die ihm hilft, Nährstoffe effizienter aufzunehmen.
1 Video zu Gewöhnlicher Löwenzahn

150 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
100 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →