Bild folgtKI-generierte IllustrationHarpalus rufipes (DeGeer, 1774)
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An seinen markanten, rötlich-gelben Beinen, die einen starken Kontrast zum mattschwarzen, etwa 10 bis 17 Millimeter langen Körper bilden, lässt sich der Rotbeinige Feldlaufkäfer sofort erkennen. Du entdeckst diesen nützlichen Helfer meist in der Dämmerung, wenn er flink über den Gartenboden huscht. Das Tier bringt in der Regel eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln in die oberste Bodenschicht ablegen. Im zeitigen Frühjahr sucht der Käfer gerne die Wiesen-Primel (Primula veris) auf, während er im Sommer an der Hopfen-Luzerne (Medicago lupulina) oder dem Rot-Klee (Trifolium pratense) zu beobachten ist. Auch der Feld-Rittersporn (Delphinium consolida) und das Behaarte Weiße Labkraut (Galium album) gehören zu seinen bevorzugten Anlaufstellen. Die Larven leben versteckt im Boden und ernähren sich sowohl von kleinen Insekten als auch von herabgefallenen Samen. Zur Überwinterung zieht sich das Tier in eine Kältestarre (Zustand stark verlangsamten Stoffwechsels) in tiefe Erdschichten oder unter schützende Totholzstapel zurück. Du kannst diesen Käfer fördern, indem du heimische Wildpflanzen wie die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) pflanzt und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Ein naturnaher Garten mit offenen Bodenstellen bietet ihm ideale Lebensbedingungen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da er zur natürlichen Schädlingsregulierung beiträgt. Der Käfer besitzt keinen Stachel und beißt Menschen nicht. Er unterliegt keinem besonderen Schutzstatus, sollte aber aufgrund seiner Nützlichkeit pfleglich behandelt werden.
Der Rotbeinige Feldlaufkäfer (Harpalus rufipes) gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Käfer. Er ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Standorte wie Gärten, Felder und Wiesen. Für Laien ist er durch die dichte, feine Behaarung auf den Flügeldecken und die namensgebenden hellroten Beine gut von anderen schwarzen Laufkäfern zu unterscheiden. Als Allesfresser spielt er eine wichtige ökologische Rolle bei der Regulierung von Pflanzenschädlingen und der Verbreitung von Wildkrautsamen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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