Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium fragiferum
Auch bekannt als: Himbeer-Klee
29
Arten
interagieren
63
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum) durch seine kugeligen Blütenköpfe, die sich nach der Befruchtung blasenartig aufwölben und dann wie kleine, hellrosa Erdbeeren aussehen. Da die Art auf der Vorwarnliste der Roten Liste (Stufe V) steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Er dient als wichtige Nektarquelle für die Honigbiene (Apis mellifera) und ist Lebensraum für den Schnellkäfer (Hemicrepidius hirtus). Wenn du einen sonnigen Platz mit normalem Gartenboden hast, kannst du diesen robusten Überlebenskünstler wunderbar in deinen Garten integrieren.
Einzigartige Erdbeer-Optik und ein sicherer Hafen für die Honigbiene.
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Dieser Klee ist eine wertvolle Bereicherung für die heimische Fauna. Nach aktuellen Beobachtungsdaten wird die Pflanze regelmäßig von der Honigbiene (Apis mellifera) besucht, die dort von Juni bis Juli eine zuverlässige Nektarquelle findet. Auch für die Käferwelt ist die Art von Bedeutung, wie das Vorkommen des Schnellkäfers (Hemicrepidius hirtus) zeigt. Da die Pflanze regional bereits gefährdet ist, hilft jeder Bestand in Privatgärten dabei, die Ausbreitungswege dieser spezialisierten Art zu erhalten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.13 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (normaler Nährstoffbedarf) und bevorzugt frische, also mäßig feuchte Erde.
Pflanzzeit: Du kannst ihn im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Er ist sehr pflegeleicht und verträgt durch seinen kriechenden Wuchs sogar regelmäßiges Mähen oder Betreten.
Vermehrung: Der Klee breitet sich über oberirdische Ausläufer von selbst aus, wenn er sich wohlfühlt.
Kombination: Ein idealer Partner ist das Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina). Beide Arten teilen sich denselben Lebensraum auf frischen Bodenstellen und ergänzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Wuchsformen.
Der Erdbeer-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Er besiedelt bevorzugt frische bis feuchte Wiesen und Weiden. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch einen kriechenden Wuchs und die typischen dreizähligen Kleeblätter aus. Das Besondere ist der Kelch, der sich zur Fruchtreife stark vergrößert, um die Verbreitung der Samen durch Wind oder Wasser zu unterstützen.
1 Video zu Erdbeer-Klee

13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
16 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →