
Trifolium pratense
Auch bekannt als: Wiesen-Klee, Saatklee, Wiesenklee
183
Arten
interagieren
506
Interaktionen
dokumentiert
16
Wirtsbeziehungen
Arten
An den kugeligen, purpurrosa Blütenköpfen und den dreiteiligen Blättern mit dem hellen V-Muster lässt sich der Rot-Klee (Trifolium pratense) sofort erkennen. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil deines Naturgartens, da er als wichtige Futterquelle für spezialisierte Insekten dient. Besonders die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) schätzen sein Angebot sehr. Da er über seine Wurzeln Stickstoff im Boden anreichert, verbessert er die Bodenqualität ganz nebenbei. Wenn du ihm ein sonniges Plätzchen gibst, wirst du von März bis September Freude an seiner Ausstrahlung haben.
Dauerblüher von März bis September: Die zuverlässige Tankstelle für Wildbienen.
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Diese Pflanze ist eine wertvolle Nektartankstelle, die nach aktuellen Bestäubungsdaten besonders von Wildbienen und Schmetterlingen frequentiert wird. Zu den regelmäßigen Besuchern zählen die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Auch Schmetterlinge wie der Ockerbindige Samtfalter (Hipparchia semele) nutzen das reiche Angebot. Durch die lange Blütezeit von März bis September bietet der Rot-Klee eine kontinuierliche Nahrungsquelle, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind. Die Samenstände können im Herbst stehen gelassen werden, um Vögeln Nahrung zu bieten. Zudem verbessert er die Bodenstruktur durch seine tiefen Pfahlwurzeln.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.31 m
Wähle einen Standort in der vollen Sonne, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, wobei der Rot-Klee keine besonderen Ansprüche an die Nährstoffe stellt und als Mittelzehrer gilt.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Achte darauf, Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden, da dies die Wurzeln schädigen kann.
Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte im Juni fördert oft einen zweiten Flor (erneutes Blühen) im Spätsommer.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die reifen Samen im Spätsommer.
Im Winter zieht sich die Pflanze in ihre Wurzeln zurück und benötigt keinen zusätzlichen Schutz.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Standortansprüche an Licht und Feuchtigkeit und ergänzen sich hervorragend in der Struktur ihrer Blütenstände.
Der Rot-Klee (Trifolium pratense) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Er besiedelt typischerweise frische Wiesen und Weiden, kommt aber auch gut mit normalen Gartenböden zurecht. Morphologisch auffällig ist sein Pfahlwurzelsystem, das ihm Stabilität und Zugang zu tieferen Wasserschichten verschafft. Die Blütenstände bestehen aus vielen röhrenförmigen Einzelblüten, die in dichten Köpfen angeordnet sind. Als ausdauernde, krautige Pflanze bleibt er dir bei guter Pflege über mehrere Jahre im Garten erhalten.
1 Video zu Rot-Klee

129 Arten interagieren mit dieser Pflanze
16 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
38 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1854336022
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →