Bild folgtKI-generierte IllustrationLapsana communis
Auch bekannt als: Gemeiner Rainkohl, Rainkohl, Gemeine Milche
78
Arten
interagieren
215
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen locker verzweigten, gelben Blütenköpfchen und der beachtlichen Wuchshöhe lässt sich der Gewöhnliche Rainkohl (Lapsana communis) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt er eine wichtige ökologische Rolle, da er als Futterpflanze für die Raupen des Gelben Fleckleibbärs (Spilosoma luteum) dient. Auch die Waldhummel (Bombus sylvarum) und Honigbienen (Apis mellifera) schätzen sein Angebot im Hochsommer. Er ist ein klassischer Grenzgänger zwischen Wildnis und Kulturboden. Wenn du dieser indigenen (einheimischen) Art ein Plätzchen schenkst, förderst du die Artenvielfalt direkt vor der Terrassentür.
Ein 1,67 m hoher Sommer-Magnet für die Waldhummel und den Gelben Fleckleibbär.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Asiatischer Marienkäfer
Harmonia axyridis
frisst Blattläuse · Blattflöhe · CoccoideaBleischwarzer Wollhaarkäfer
Dasytes plumbeus
frisst Misumena vatiaDatengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Rainkohl eine lebensnotwendige Raupenfutterpflanze für den Gelben Fleckleibbär (Spilosoma luteum). Im Bereich der Bestäubung profitieren vor allem die Waldhummel (Bombus sylvarum) und die Honigbiene (Apis mellifera) von seinem Nektar- und Pollenangebot. Auch spezialisierte Käfer wie Agrilus cyanescens nutzen die Pflanze. Da er von Juni bis August blüht, schließt er eine wichtige Trachtlücke im Hochsommer. Die stehengelassenen Stängel und Samen bieten zudem Struktur und Nahrung für die heimische Fauna in der kalten Jahreszeit.
Der Gewöhnliche Rainkohl (Lapsana communis) wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Zwar ist er historisch als Wildkraut bekannt, doch im Sinne der Vorsorge sollten Kleinkinder beim Entdecken im Garten beaufsichtigt werden. Eine akute Giftigkeit ist nicht belegt, dennoch ist ein achtsamer Umgang ratsam.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.555 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten (etwa am Gehölzrand oder im lichten Schatten der Hauswand).
Der Boden sollte ein Starkzehrer-Substrat sein (nährstoffreicher, fetter Boden mit viel Humus).
Er bevorzugt kalkhaltige oder basische (wenig saure) Bodenverhältnisse.
Halte den Boden frisch (mäßig feucht), vermeide aber Staunässe.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Mit einer Wuchshöhe von 1,67 m benötigt er ausreichend Platz nach oben.
Er vermehrt sich durch Selbstaussaat; lass die Samenstände für den natürlichen Kreislauf einfach stehen.
Gute Partnerin: Wald-Ziest (Stachys sylvatica) – beide lieben nährstoffreiche, halbschattige Plätze und ergänzen sich in der Blattstruktur.
Der Gewöhnliche Rainkohl (Lapsana communis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine krautige (nicht verholzende) Pflanze. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und gilt als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (alteingebürgert). Sein natürlicher Lebensraum sind nährstoffreiche Waldränder und Gebüsche im Halbschatten. Besonders markant sind sein aufrechter Wuchs und die breitblättrigen Laubblätter. Mit einer Wuchshöhe von genau 1,67 m überragt er im Sommer oft die Begleitflora und zeigt seine zierlichen gelben Blütenstände von Juni bis August.
59 Arten interagieren mit dieser Pflanze
17 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →