Bild folgtKI-generierte IllustrationCoenonympha pamphilus (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst den Kleinen Heufalter an seiner ockerfarbenen Flügeloberseite und der typischen Gewohnheit, sich bei der Rast stets mit geschlossenen Flügeln seitlich zur Sonne zu drehen. Auffällig ist auf der Unterseite der Vorderflügel ein kleiner, dunkel umrandeter Augenfleck mit hellem Kern, während die Hinterflügel eher grau-braun marmoriert sind. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist dieser Falter heimisch und von April bis September aktiv. Die Weibchen legen ihre Eier an Grashalmen ab, woraufhin die Raupen schlüpfen. Als oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) eingestufte Art benötigt die Raupe spezifische Gräser wie das Borstgras, das Weide-Kammgras oder die Felsen-Zwenke. Der Falter wiederum besucht im Frühjahr und Sommer den Wurzelnden Hahnenfuß, die Vogel-Wicke oder das Silber-Fingerkraut. Auch der Quendel und die Korn-Flockenblume sind wichtige Nektarquellen. Du kannst diesen nützlichen Bestäuber fördern, indem du Gräser wie die Felsen-Zwenke stehen lässt und auf eine häufige Mahd verzichtest. Indem du heimische Wildkräuter wie die Acker-Kratzdistel in einer ungestörten Ecke duldest, bietest du dem Tier eine lebensnotwendige Basis.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er empfindlich auf Lebensraumveränderungen reagiert, solltest du ihn lediglich beobachten und nicht berühren oder gewaltsam umsiedeln.
Der Kleine Heufalter (Coenonympha pamphilus) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt magere Wiesen sowie Graslandschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einer Flügelspannweite von etwa 25 bis 30 Millimetern zählt er zu den kleineren Tagfaltern. Seine Lebensweise ist eng an das Vorkommen naturbelassener Wildgräser gebunden, die den Larven als Nahrung dienen.
Nahrung
oligophagous
15 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
361 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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