Bild folgtKI-generierte IllustrationApis mellifera Linnaeus, 1758
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Du erkennst die Westliche Honigbiene an ihrem dicht behaarten Körper mit der bräunlichen Querstreifung und den flach vertieften Pollenkörbchen an den Hinterbeinen. Im Gegensatz zu solitären (einzeln lebenden) Bienen bildet sie ein mehrjähriges Volk, in dem die Königin während der Saison täglich bis zu 2.000 Eier in die Wachszellen der Waben legt. Im zeitigen Frühjahr suchst du sie am besten am Gold-Krokus (Crocus flavus) oder der Bruch-Weide (Salix fragilis), die wichtige erste Pollenquellen bieten. Während des Sommers ziehen das Schmalblättrige Weidenröschen (Chamaenerion angustifolium) und die Wein-Rose (Rosa rubiginosa) die Sammlerinnen an. Die Larven entwickeln sich im Schutz des Stocks und werden von den Arbeiterinnen mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar gefüttert. Zur Überwinterung bilden die Tiere eine dichte Wintertraube (kugelförmiger Zusammenschluss der Bienen) im Inneren ihrer Behausung, wobei sie durch Muskelzittern Wärme erzeugen. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Wildkräuter wie den Wurzelnden Hahnenfuß (Ranunculus repens) oder das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) in deinem Garten blühen lässt. Eine flache Tränke mit Steinen als Landeplatz hilft ihnen zudem, ihren Wasserbedarf an heißen Tagen sicher zu decken.
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Die Honigbiene ist ein friedfertiger Gartenbesucher und sticht nur bei direkter Bedrohung ihres Lebens oder des Stocks. Sie ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt und darf nicht mutwillig beeinträchtigt werden. Aufgrund ihrer enormen Bestäubungsleistung ist sie für die ökologische Vielfalt in deinem Garten unersetzlich.
Die Honigbiene gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) und ist ein staatenbildendes Insekt, das in ganz Mitteleuropa heimisch ist. Arbeiterinnen erreichen eine Größe von 12 bis 15 Millimetern und sind durch ihre behaarten Facettenaugen (aus vielen Einzelaugen zusammengesetzte Sehorgane) sowie das Fehlen von kräftigen Dornen an den Schienen der Hinterbeine von ähnlichen Wildbienen unterscheidbar. Sie leben in einer hochkomplexen Sozialstruktur mit klarer Arbeitsteilung zwischen Königin, Drohnen und Arbeiterinnen.
1 Video zu Honigbiene

19 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
593 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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