Bild folgtKI-generierte IllustrationClematis alpina
Auch bekannt als: Atragene alpina
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Wer die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre hängenden, glockenförmigen Blüten in kräftigem Violettblau sind ein markantes Merkmal dieser kletternden Schönheit. Als heimische Wildart ist sie besonders robust und fügt sich perfekt in naturnahe Gartenbereiche im Halbschatten ein. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine wichtige erste Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera), die hier reichlich Nektar findet. Mit ihren dekorativen, fedrigen Fruchtständen sorgt sie zudem bis in den Winter hinein für Struktur in deinem Garten. Wenn du eine pflegeleichte Kletterpflanze suchst, die ökologischen Wert mit alpiner Eleganz verbindet, machst du mit ihr alles richtig.
Alpine Eleganz für den Halbschatten: Violette Glockenblüten für unsere Bienen.
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Die ökologische Bedeutung der Alpen-Waldrebe liegt vor allem in ihrem frühen Blühzeitraum ab Mai. In dieser Zeit profitieren Bestäuber wie die Honigbiene (Apis mellifera) von den leicht zugänglichen Nektarquellen. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, ist sie optimal an das lokale Klima angepasst und bietet eine verlässliche Nahrungsquelle, wenn viele andere Gartenpflanzen noch nicht blühen. Im Spätsommer und Winter dienen die fedrigen Samenstände nicht nur als Winterschmuck, sondern bieten auch kleinen Insekten Versteckmöglichkeiten für die Überwinterung. Als Kletterpflanze schafft sie zudem vertikale Strukturen, die Vögeln im dichten Blattwerk Schutz bieten können.
Bitte beachte, dass die Alpen-Waldrebe in allen Pflanzenteilen giftig ist (enthält Protoanemonin) und daher als nicht kindersicher eingestuft wird. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann bei empfindlicher Haut zu Reizungen führen. Trage beim Rückschnitt sicherheitshalber Gartenhandschuhe, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
5 m
Die Alpen-Waldrebe bevorzugt einen Standort im Halbschatten. Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) und humos sein – sie gilt als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) und kommt mit normaler Gartenerde gut zurecht.
Pflanze sie am besten von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Achte darauf, dass der Fuß der Pflanze im Schatten liegt (z. B. durch Steine oder niedrige Stauden), während die Triebe dem Licht entgegenwachsen.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; entferne im zeitigen Frühjahr lediglich abgestorbene Triebe.
Vermehren lässt sie sich einfach über Absenker (Triebe, die zum Bewurzeln auf den Boden gelegt und mit Erde bedeckt werden).
Achte beim Pflanzen auf eine Rankhilfe wie ein Gitter oder ein stabiles Drahtseil.
Gute Partnerin: Die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) – beide teilen die Vorliebe für frische Böden im Halbschatten und blühen zeitweise gemeinsam.
Die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) zählt zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist die einzige Clematis-Art, die in den Gebirgslagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch) vorkommt. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Bergwälder und Felshänge. Sie ist sommergrün und klettert mithilfe von Blattstielranken, wobei sie eine Wuchshöhe von etwa zwei bis drei Metern erreicht. Charakteristisch sind ihre doppelt dreizähligen Blätter (ein Blattstiel, der sich in drei Stiele teilt, die wiederum drei Blättchen tragen), die sie von gezüchteten Gartenhybriden unterscheiden.
2 Videos zu Alpen-Waldrebe


•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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