Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium repens subsp. repens
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer den Weiß-Klee (Trifolium repens subsp. repens) sind seine kugeligen, weißlichen Bluetenkoepfe und die dreizehligen Blaetter mit der markanten hellen Zeichnung. Er ist ein wertvoller Bestandteil lebendiger Gaerten, da er als wichtige Futterquelle fuer spezialisierte Insekten dient. Besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und der Ockerbindige Samtfalter (Coenonympha pamphilus) profitieren von seinem Nektarangebot. Als Bodenverbesserer reichert er das Erdreich zudem ganz natuerlich mit Stickstoff an. Wenn du ihn in deinem Garten ansiedelst, schaffst du ein robustes Nahrungshabitat fuer unsere heimische Tierwelt.
Natuerlicher Bodenverbesserer und Kraftquelle fuer die Rotbeinige Furchenbiene.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist der Weiß-Klee eine essenzielle Nahrungsquelle fuer verschiedene Wildbienen. Vor allem die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) fliegen die Blueten regelmaeßig an. Auch der Ockerbindige Samtfalter (Coenonympha pamphilus) nutzt die Pflanze als Lebensgrundlage. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen verbessert der Klee die Bodenqualitaet nachhaltig. Da er als Starkzehrer Stickstoff im Boden bindet, fungiert er als natuerlicher Duenger fuer benachbarte Pflanzen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.5 m
Standort: Waehle einen sonnigen Platz, da der Klee viel Licht fuer eine reiche Bluete benoetigt.
Boden: Die Pflanze ist ein Starkzehrer (benoetigt viele Naehrstoffe) und gedeiht am besten auf fetten, naehrstoffreichen Boeden.
Feuchtigkeit: Der Untergrund sollte frisch (maeßig feucht) sein; Staunaesse ist jedoch zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze den Klee am besten von Maerz bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Er ist extrem robust und vertraegt regelmaeßiges Maehen sowie Trittbelastung sehr gut.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich durch ihre kriechenden Auslaeufer selbststaendig im Garten aus.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium).
Oekologische Begruendung: Beide Arten teilen aehnliche Standortanspruche an Licht und Naehrstoffe und bilden zusammen einen stabilen, insektenfreundlichen Pflanzenteppich.
Der Weiß-Klee gehoert zur Familie der Schmetterlingsbluetler (Fabaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet. Er waechst als ausdauernde krautige Pflanze, die durch ihre kriechenden Sprossachsen dichte Teppiche am Boden bildet. Oekologisch ist er als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingefuehrt wurde) oder indigene Art eingestuft und gilt laut Roter Liste als ungefaehrdet. Eine Besonderheit ist seine AM-Mykorrhiza (Zusammenleben mit Bodenpilzen), die ihm hilft, Naehrstoffe effizient aus dem Boden zu loesen.
1 Video zu Weiß-Klee

145 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
35 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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