Bild folgtKI-generierte IllustrationAmara aenea (DeGeer, 1774)
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An seinem metallisch glänzenden, oft grünlich oder kupferfarben schimmernden Körper lässt sich der Erz-Kanalläufer (Amara aenea) sofort erkennen. Du entdeckst diesen flinken Käfer oft an sonnigen Stellen, wo er geschäftig über den Gartenboden läuft. Im zeitigen Frühjahr sucht er bevorzugt Pflanzen wie den Kriech-Günsel (Ajuga reptans) oder den Gewöhnlichen Gundermann (Glechoma hederacea) auf. Während der Sommermonate beobachtest du ihn häufig an heimischen Wildkräutern wie dem Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata) oder dem Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense). Auch das Behaarte Weiße Labkraut (Galium album) und der Weiß-Klee (Trifolium repens) werden von ihm regelmäßig besucht. Verschiedene Gräser wie das Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus), der Glatthafer (Arrhenatherum elatius) und Flafergras dienen ihm als wichtiger Lebensraum. Um die Art in deinem Garten zu fördern, solltest du den Großen Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) anpflanzen. Er ist als heimische Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Du kannst ihm helfen, indem du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und stattdessen eine natürliche Wiesenstruktur förderst. Da er im Boden überwintert, ist eine schonende Bodenpflege in den Wintermonaten besonders wertvoll für seinen Fortbestand.
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Dieser Käfer ist völlig harmlos und ein nützlicher Bestandteil der heimischen Gartenfauna. Er sticht nicht und besitzt keine für den Menschen gefährlichen Abwehrmechanismen, weshalb er ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten ist.
Der Erz-Kanalläufer wird taxonomisch in die Familie der Laufkäfer (Carabidae) eingeordnet. In Mitteleuropa ist er weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene, sonnenexponierte Standorte mit mäßiger Vegetation. Man erkennt ihn an seiner ovalen Körperform und dem namensgebenden metallischen Glanz der Deckflügel. Im Gegensatz zu vielen rein räuberischen Laufkäfern nutzen Vertreter der Gattung Amara auch pflanzliche Ressourcen, was sie zu interessanten Beobachtungsobjekten an heimischen Wildkräutern macht.
22 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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