Bild folgtKI-generierte IllustrationCygnus columbianus (Ord, 1815)
Ord, 1815
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Der Zwergschwan (Cygnus columbianus) lässt sich an seinem rein weißen Gefieder, der im Vergleich zum Höckerschwan geringeren Körpergröße und dem gelben Fleck an der Schnabelbasis gut identifizieren. Dieser Vogel ist ein reiner Pflanzenfresser, der als Langstreckenzieher (Vogel, der weite Distanzen zwischen Brut- und Überwinterungsort zurücklegt) den Winter in unseren Regionen verbringt. Er ist ein Bodenbrüter, der seine Nester in der arktischen Tundra errichtet, weshalb du ihn im Garten meist nur als Gast auf angrenzenden, offenen Flächen beobachten kannst. Sein Ruf ist ein helles, melodisches Trompeten, das sich deutlich vom Zischen des Höckerschwans abhebt. In deinem Garten oder auf angrenzenden Wiesen schätzt er Ruhe und den Erhalt von Feuchtgebieten, in denen Pflanzen wie das Wollige Honiggras oder der Wasser-Knöterich vorkommen. Auch die Zweizeilige Segge (ein Sauergrasgewächs) und der Weiß-Klee dienen ihm als wichtige Nahrungsgrundlage während der Rast. Du kannst den Tieren helfen, indem du Uferbereiche naturnah gestaltest und auf Störungen verzichtest, damit sie an Pflanzen wie der Gewöhnlichen Quecke ungestört fressen können. Da er ein seltener Wintergast ist, ist eine spezielle Winterfütterung meist nicht nötig, sofern natürliche Bestände der Rasen-Schmiele oder des Riesen-Straußgrases erhalten bleiben.
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Der Zwergschwan ist nach geltendem Recht streng geschützt und darf während seiner Rastzeiten nicht gestört werden. Da er empfindlich auf Annäherung reagiert, solltest du einen großen Abstand einhalten, um lebensnotwendige Energiereserven des Vogels zu schonen. Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit dem Singschwan.
Der Zwergschwan gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) innerhalb der Ordnung der Gänsevögel. Seine Verbreitung erstreckt sich über die arktischen Regionen Eurasiens und Nordamerikas, wobei er zur Überwinterung nach Mitteleuropa zieht. Von ähnlichen Arten wie dem Singschwan unterscheidet er sich durch die geringere Körpergröße und den kleineren gelben Anteil am Schnabel. Er lebt gesellig in Trupps und ist stark an offene Wasserflächen und feuchtes Grünland gebunden.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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