Bild folgtKI-generierte IllustrationBombus barbutellus (Kirby, 1802)
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Du erkennst die Kuckucks Hummel (Bombus barbutellus) an ihrem hummeltypischen, pelzigen Körper mit gelben Querbinden und dem charakteristischen weißen Hinterleibsende, wobei ihre Flügel meist etwas dunkler getönt wirken als bei anderen Arten. In deinem Garten ist sie vor allem in den Sommermonaten Juni bis August zu beobachten. Diese Art bringt nur eine Generation pro Jahr hervor, da sie als Kuckuckshummel ihre Eier in die Nester anderer Hummelvölker legt, anstatt einen eigenen Staat zu gründen. Die Larven fressen dort den Pollenvorrat, den die Arbeiterinnen der Wirtstiere gesammelt haben. Im Juni besucht das Tier gerne den Gewöhnlichen Gundermann (Glechoma hederacea) und den Kriech-Günsel (Ajuga reptans). Im Hochsommer findest du sie häufig an der Brombeere (Rubus fruticosus), der Nickenden Distel (Carduus nutans) oder dem Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare). Die begatteten Weibchen überwintern in einer Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) an geschützten Stellen im Erdboden. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Wildpflanzen wie die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) oder Rot-Klee (Trifolium pratense) in deinem Garten erhältst.
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Die Kuckucks Hummel ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher, der nur bei massiver Bedrohung sticht. Sie ist als heimische Wildbiene gesetzlich geschützt und darf weder gestört noch umgesiedelt werden. Es besteht Verwechslungsgefahr mit anderen Hummeln, die jedoch ebenso harmlos sind.
Die Kuckucks Hummel (Bombus barbutellus) gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) und zur Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und lebt als Kuckuckshummel parasitisch in den Nestern anderer Hummelarten. Das Tier ist an seinem schwarz-gelben Muster und dem weißen Hinterleib erkennbar, wobei es der Gartenhummel täuschend ähnlich sieht. Ein wichtiges Merkmal für Fachleute ist das Fehlen von Sammelapparaten an den Hinterbeinen, da sie selbst keinen Pollen für die Brut einträgt.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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