Bild folgtKI-generierte IllustrationAnisodactylus binotatus (Fabricius, 1787)
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An seinem tiefschwarzen, ovalen Körper und den kräftigen Laufbeinen lässt sich der Schwarze Schmuckläufer sofort erkennen. Dieser etwa zwölf Millimeter lange Käfer gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) und ist ein fleißiger Bewohner Deiner Bodenoberfläche. Pro Jahr entwickelt sich eine Generation, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln in feuchten Boden ablegen. Die daraus schlüpfenden Larven leben verborgen im Erdreich und ernähren sich dort räuberisch oder von Pflanzenteilen. Im Frühling suchst Du den Käfer am besten in der Nähe von Fries' Hahnenfuß (Ranunculus friesianus) oder Weiß-Klee (Trifolium repens). Während der Sommermonate nutzt er gerne Bestände der Vogel-Wicke (Vicia cracca) und des Erdbeer-Klees (Trifolium fragiferum) als Lebensraum. Der Käfer überwintert als Imago (erwachsenes Tier) in einer Kältestarre (Zustand verringerten Stoffwechsels) in den oberen Bodenschichten oder unter Laub. Um die Art in Deinem Garten zu fördern, solltest Du Bereiche mit Rot-Schwingel (Festuca rubra) und Wolligem Honiggras (Holcus lanatus) ungemäht lassen. Eine kleine „wilde Ecke“ mit Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata) bietet ihm zudem wichtige Rückzugsmöglichkeiten und Nahrung.
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Der Schwarze Schmuckläufer ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der keine Gefahr für Menschen oder Haustiere darstellt. Er besitzt keinen Stachel und beißt nicht. Da er ein nützlicher Helfer bei der Regulation von Kleinstlebewesen ist, sollte er in Ruhe gelassen und nicht umgesiedelt werden.
Der Schwarze Schmuckläufer (Anisodactylus binotatus) gehört zur Familie der Laufkäfer (Carabidae) innerhalb der Ordnung der Käfer. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene, mäßig feuchte Standorte wie Wiesen und Gärten. Die Art ist an ihrem kompakten, schwarzen Körperbau erkennbar und führt eine primär bodengebundene Lebensweise. Als Allesfresser nimmt er sowohl kleine Insekten als auch Sämereien auf und spielt damit eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht des Gartenbodens.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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