Bild folgtKI-generierte IllustrationMegachile circumcincta (Kirby, 1802)
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Du erkennst die Gebänderte Blattschneiderbiene an ihrer kompakten Gestalt und der hellen, oft bindenartigen Behaarung auf dem Hinterleib. Die Art ist univoltin (bringt nur eine Generation pro Jahr hervor) und fliegt von Mai bis Juni durch deinen Garten. Das Weibchen legt seine Eier in Nester, die es bevorzugt in selbst gegrabenen Gängen im Boden oder in bereits vorhandenen Hohlräumen anlegt. Jedes Ei wird in eine eigene Zelle platziert, die kunstvoll mit kreisrund ausgeschnittenen Blattstücken ausgekleidet wird. Im Mai besucht sie bevorzugt den Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) und den Steppen-Wundklee (Anthyllis vulneraria). Im Juni dient ihr besonders der Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) und die Breitblättrige Platterbse (Lathyrus latifolius) als Nahrung. Die Larve ernährt sich von einem Gemisch aus Pollen und Nektar, das die Mutter als Vorrat einträgt. Die Überwinterung erfolgt als Ruhelarve in einem Kokon innerhalb der vor Frost geschützten Bodennester. Du kannst die Biene fördern, indem du sandige, offene Bodenstellen zulässt und gezielt Schmetterlingsblütler wie den Weiß-Klee (Trifolium repens) anpflanzt.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter dem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes und sollte nicht gestört oder gefangen werden. Ein Stich ist bei diesen friedfertigen Tieren selbst bei Nestnähe nicht zu befürchten.
Die Gebänderte Blattschneiderbiene (Megachile circumcincta) gehört zur Familie der Megachilidae (Blattschneider- und Mauerbienen). Sie ist eine solitäre (einzeln lebende) Wildbiene, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet ist. Mit etwa 10 bis 12 Millimetern Körperlänge ist sie ähnlich groß wie eine Honigbiene, wirkt aber deutlich gedrungener. Charakteristisch ist ihre Lebensweise als Bauchsammlerin (Sammeln von Pollen mit einer Bürste an der Bauchunterseite) und die Nutzung von Blättern als Baumaterial für die Brutzellen.
18 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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