Bild folgtKI-generierte IllustrationMegachile willughbiella (Kirby, 1802)
71
Pflanzen
besucht
135
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst diese Biene an ihrem kräftigen Körperbau und der faszinierenden Art, wie sie mit ihren Kiefern kreisrunde Stücke aus Laubblättern schneidet, um ihre Nester auszukleiden. Im Flug wirkt sie oft etwas hektisch, wobei die Weibchen den gesammelten Pollen an einer hellen Bürste auf der Bauchunterseite transportieren. Sie bildet eine Generation pro Jahr aus, die von Mai bis September aktiv ist. Im Frühjahr, pünktlich zum Schlupf, besucht sie zur Nektaraufnahme gerne den Spitz-Ahorn (Acer pLATanoides). Über den Sommer sammelt sie bevorzugt an der Nesselblättrigen Glockenblume (Campanula trachelium) oder dem Hornklee (Lotus corniculatus). Ihre Eier legt sie in Hohlräumen wie alten Käferfraßgängen oder hohlen Pflanzenstängeln ab, wobei jede Zelle sorgsam mit Blattstücken tapeziert wird. Die Larve ernährt sich im Inneren von einem Gemisch aus Pollen und Nektar. Das Tier überwintert als Ruhelarve (ein Ruhestadium der Larve vor der Verpuppung) in seinem Kokon an einem geschützten Ort. Du kannst sie unterstützen, indem du Glockenblumen pflanzt und Totholz oder markhaltige Stängel als Nistplatz im Garten belässt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein überaus nützlicher Bestäuber in deinem Garten. Wie alle heimischen Wildbienenarten steht sie unter gesetzlichem Schutz. Da sie keinen Staat verteidigen muss, verhält sie sich friedlich und sticht selbst bei Nestnähe nicht.
Die Gemeine Blattschneiderbiene gehört zur Familie der Megachilidae (Bauchsammlerbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldränder, Gärten und Parkanlagen. Mit 12 bis 15 Millimetern Körperlänge ist sie etwa so groß wie eine Honigbiene, wirkt aber durch den breiten Kopf und den flachen Hinterleib deutlich gedrungener. Als solitäre Art (einzeln lebend ohne Volk) baut jedes Weibchen seine eigenen Nester in oberirdischen Hohlräumen und nutzt Blattstücke als Baumaterial.
71 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →