Bild folgtKI-generierte IllustrationAmphipyra tragopoginis (Clerck, 1759)
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An den drei dunklen Punkten auf den graubraunen, metallisch glänzenden Vorderflügeln lässt sich die Dreipunkt-Glanzeule sofort erkennen. Sie ist ein typischer Nachtschmetterling, der in unseren Gärten heimisch ist. Während der Sommermonate kannst du den Falter dabei beobachten, wie er Nektar an Weiß-Klee (Trifolium repens) oder Kletten-Kerbel (Torilis japonica) sucht. Die Raupen nutzen eine Vielzahl an Futterpflanzen für ihre Entwicklung. Dazu zählen unter anderem die Silber-Weide (Salix alba) und die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris). Auch an Wildkräutern wie dem Gewöhnlichen Leinkraut (Linaria vulgaris) oder dem Schmalblättrigen Weidenröschen (Epilobium angustifolium) fressen die Larven. Im Herbst dient der blühende Gewöhnliche Efeu (Hedera helix) als wichtige Energiequelle für die erwachsenen Tiere. Um die Art in deinem Garten zu unterstützen, solltest du heimische Pflanzen wie den Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus) oder die Behaarte Karde (Dipsacus pilosus) fördern. Da das Tier in der Vegetation überwintert, hilft es, verblühte Stängel bis zum Frühjahr stehen zu lassen. So bietest du der Glanzeule einen geschützten Rückzugsort über die Wintermonate und förderst die biologische Vielfalt vor deiner Haustür.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Dreipunkt-Glanzeule sticht nicht und besitzt keine Gifte, weshalb du sie bedenkenlos beobachten kannst. Da sie keine gefährdete Art ist, sind keine speziellen Schutzmaßnahmen erforderlich, außer dem Erhalt naturnaher Gartenstrukturen.
Die Dreipunkt-Glanzeule (Amphipyra tragopoginis) gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae), einer Gruppe der Nachtschmetterlinge. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt vielfältige Lebensräume von Waldrändern bis hin zu Siedlungsgebieten. Ein markantes Merkmal ist der seidige Glanz der dunklen Vorderflügel, der ihr den Namen gibt. Die Unterscheidung von anderen grauen Nachtfaltern gelingt am besten über die namensgebende Dreiergruppe aus dunklen Punkten auf der Flügeloberseite.
34 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
4 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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