Bild folgtKI-generierte IllustrationFulmarus glacialis
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Den Eissturmvogel (Fulmarus glacialis) erkennst du an seinem möwenähnlichen Aussehen mit dem kräftigen, hellen Schnabel, der durch röhrenförmige Nasenöffnungen an der Oberseite auffällt. Diese Vögel sind spezialisierte Bewohner der Hochsee und kommen meist nur zur Brutzeit an die Kustenfelsen. Sie ernähren sich vorwiegend von tierischer Kost, die sie geschickt von der Wasseroberfläche aufnehmen. Als Hochseevögel fungieren sie als wichtige Bindeglieder im marinen Ökosystem (Wechselwirkung zwischen Lebewesen und Umwelt). In herkömmlichen Gärten im Binnenland wirst du diesen Gast kaum antreffen, es sei denn, dein Grundstück liegt unmittelbar an steilen Meeresküsten. Interessanterweise werden an Standorten in Küstennähe Pflanzen wie das Gebräuchliche Löffelkraut (Artengruppe) oder Weiß-Klee von dieser Art besucht. Da der Vogel kaum im Garten lebt, kannst du ihn am besten schützen, indem du Plastikmüll vermeidest, der über Flüsse ins Meer gelangen könnte. Wenn du an der Küste wohnst, kannst du die Vögel im Februar oft bei ersten Flügen in der Nähe ihrer Brutplätze beobachten. Ein markantes Merkmal ist das Ausspeien eines öligen Magensaftes zur Verteidigung gegen Eindringlinge.
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Der Eissturmvogel ist eine geschützte heimische Art und für Menschen völlig harmlos. Du solltest jedoch Abstand zu Brutplätzen halten, da die Vögel bei Bedrohung ein klebriges Magenöl zielgenau verspritzen, um potenzielle Angreifer abzuwehren.
Der Eissturmvogel (Fulmarus glacialis) gehört zur Familie der Sturmvögel (Procellariidae) und ist ein pelagischer (auf dem offenen Meer lebender) Vogel. Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch, wobei er in Mitteleuropa hauptsächlich an der Nordseeküste vorkommt. Die Tiere sind exzellente Segelflieger, die die Aufwinde an Küstenklippen geschickt ausnutzen. Ihre Lebensweise ist fast ausschließlich an das maritime Milieu (Meeresumwelt) gebunden.
2 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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