Bild folgtKI-generierte IllustrationAnthicus antherinus (Linnaeus, 1760)
Linnaeus, 1760
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Der Ameisenähnliche Blütenmulmkäfer (Anthicus antherinus) besticht durch seinen schmalen Körperbau, der ihn auf den ersten Blick wie eine kleine Ameise erscheinen lässt. Diese Ähnlichkeit dient dem Schutz vor Fressfeinden, die Ameisen aufgrund ihrer Wehrhaftigkeit oft meiden. In deinem Garten findest du diesen flinken Käfer häufig auf Pflanzen wie der Wiesen-Margerite oder dem Kriechenden Hahnenfuß. Er ernährt sich vorwiegend allgemein von Detritus (abgestorbenem organischen Material) sowie von Pilzsporen oder kleinen Insekten. Damit übernimmt er eine wichtige Funktion bei der Zersetzung organischer Reste und der Bodenhygiene. Du kannst den nützlichen Käfer fördern, indem du Laubhaufen oder Mulchschichten in den Beeten belässt. Ein zu akribisch aufgeräumter Garten bietet ihm hingegen kaum Lebensraum. Das Belassen von Wildkräutern wie dem Kleinen Klee oder dem Spitz-Wegerich ist ebenfalls vorteilhaft für sein Vorkommen. Er ist für dich völlig harmlos und ein nützlicher Helfer für die Gesundheit deines Bodens. Wenn du ihn entdeckst, ist das ein schönes Zeichen für eine funktionierende biologische Vielfalt in deinem Außenbereich.
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Dieses Insekt ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten. Der Käfer steht nicht unter speziellem gesetzlichem Schutz, ist jedoch als fleißiger Zersetzer ein wertvoller Bestandteil eines ökologisch bewirtschafteten Gartens.
Der Ameisenähnliche Blütenmulmkäfer (Anthicus antherinus) gehört zur Familie der Anthicidae (Blütenmulmkäfer). Seine Verbreitung erstreckt sich über Mitteleuropa, wobei er in Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz regelmäßig nachgewiesen wird. Die Art gilt als eurytop (gegenüber Umweltfaktoren sehr anpassungsfähig) und besiedelt unterschiedliche Offenlandbiotope (offene Lebensräume). Oft hält er sich in der Nähe von verrottendem Pflanzenmaterial oder direkt in der Bodenstreu auf.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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