Bild folgtKI-generierte IllustrationOxythyrea funesta (Poda, 1761)
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Kaum zu übersehen: Der Punktkäfer (Oxythyrea funesta) besticht durch seine glänzend schwarze Färbung mit den charakteristischen hellen Punkten auf den Flügeldecken. Er ist bei uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und bereichert deinen Garten vor allem in den sonnigen Monaten von März bis August. Du kannst beobachten, wie er geschickt zwischen verschiedenen Blüten hin- und herfliegt, um Pollen und Nektar zu fressen. Im Frühling bevorzugt er besonders den Löwenzahn (Taraxacum officinale agg.) und die Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia agg.) als wichtige Energiequellen. Wenn das Jahr weiter voranschreitet, findest du ihn häufig auf dem Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare), dem Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas) oder der Lanzett-Kratzdistel (Cirsium vulgare). Auch der Gewöhnliche Giersch (Aegopodium podagraria) und der Zottige Klappertopf (Rhinanthus alectorolophus) werden von ihm geschätzt. Um diesen nützlichen Bestäuber (Tier, das Pollen für die Pflanzenvermehrung überträgt) zu unterstützen, solltest du diese heimischen Wildpflanzen in deinen Beeten erhalten. Da er ein echter Sonnenanbeter ist, förderst du ihn am besten durch das Belassen offener, warmer Gartenbereiche.
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Dieser Käfer ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er kann weder stechen noch beißen und ist für Menschen sowie Haustiere absolut unbedenklich. Da er fleißig Blüten besucht, ist er ein nützlicher Helfer für ein gesundes Garten-Ökosystem.
Der Punktkäfer (Oxythyrea funesta) gehört zur Familie der Scarabaeidae (Blatthornkäfer - Käfer mit fächerartig verbreiterten Fühlerenden) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Er besiedelt als wärmeliebende Art vorwiegend sonnige Offenlandschaften und blütenreiche Gärten. Durch seine markanten weißen Flecken auf dunklem Grund ist er für Laien gut von anderen Käfern zu unterscheiden. Als Teil der heimischen Fauna spielt er eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge, insbesondere bei der Bestäubung heimischer Wildpflanzen.
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
116 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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