Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena agilissima (Scopoli, 1770)
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Du erkennst die Blauschillernde Sandbiene an ihrem auffällig blau-schwarz glänzenden Körper und den reinweißen Haarflecken an den Seiten, die wie kleine helle Tupfen wirken. Diese solitäre (einzeln lebende) Wildbiene bildet nur eine Generation pro Jahr aus und erreicht eine Körperlänge von etwa 13 bis 15 Millimetern. Im Frühjahr, ab März, kannst du sie bei der Nektarsuche an blühenden Apfelbäumen (Malus domestica), Acker-Senf (Sinapis arvensis) oder Loesels Rauke (Sisymbrium loeselii) beobachten. Im Frühsommer besucht sie zudem gerne den Weiß-Klee (Trifolium repens) auf ungespritzten Rasenflächen. Die Weibchen graben tiefe Gänge in den Boden, wo sie ihre Eier in einzelnen Brutkammern ablegen. Jede Larve ernährt sich dort von einem sorgsam gesammelten Gemisch aus Pollen und Nektar. Das Tier überwintert bereits fertig entwickelt als erwachsenes Insekt (Imago) in seiner schützenden Erdzelle unter der Frostgrenze. Du kannst die Art fördern, indem du sonnige, vegetationsarme Bodenstellen im Garten nicht bepflanzt und heimische Kreuzblütler (Brassicaceae) säst. Lasse solche Nistareale über den Winter unbedingt unberührt und graben sie nicht um, damit der Nachwuchs im nächsten Frühjahr sicher schlüpfen kann.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher. Sie besitzt einen sehr schwachen Stachel, den sie gegenüber Menschen nicht einsetzt, sofern man sie nicht mit der Hand quetscht. Als streng geschützte heimische Art bereichert sie die Biodiversität in deinem Garten und sollte keinesfalls bekämpft werden.
Die Blauschillernde Sandbiene (Andrena agilissima) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und bevorzugt warme, offene Lebensräume mit sandigen oder lehmigen Böden. Durch ihre metallisch blaue Färbung und die charakteristische weiße Behaarung unterscheidet sie sich deutlich von der Honigbiene oder gewöhnlichen Pelzbienen. Obwohl sie einzeln lebt, nistet sie oft in lockeren Kolonien mit anderen Artgenossen an geeigneten Standorten.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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