Bild folgtKI-generierte IllustrationLycaena phlaeas (Linnaeus, 1761)
173
Pflanzen
besucht
271
Interaktionen
dokumentiert
11
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Kleinen Feuerfalter an seinen leuchtend orangeroten Vorderflügeln, die mit markanten schwarzen Würfelflecken besetzt sind und von einem dunklen Rand gesäumt werden. Dieser zierliche Falter ist oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) und bereichert deinen Garten in der gesamten Zeit von März bis August. Im zeitigen Frühjahr besucht er zur Nektaraufnahme gerne die Schlehe (Prunus spinosa) oder das Knöllchen-Scharbockskraut (Ficaria verna). Wenn es im Sommer wärmer wird, findest du ihn oft auf der Roten Lichtnelke (Silene dioica) oder dem Rot-Klee (Trifolium pratense). Die Raupen sind sehr wählerisch und fressen ausschließlich an Ampfer-Arten wie dem Kleinen Sauer-Ampfer (Rumex acetosella) oder dem Wiesen-Sauer-Ampfer (Rumex acetosa). Damit sich der Nachwuchs bei dir entwickeln kann, solltest du diese Wildkräuter in einer sonnigen Ecke deines Gartens unbedingt stehen lassen. Auch das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) dient sowohl dem Falter als Nektarquelle als auch der Raupe als wichtige Nahrung. Da das Tier in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, überwintert es an geschützten Stellen in der Vegetation. Du kannst die Art fördern, indem du auf Pestizide verzichtest und heimische Wildblumen wie die Kleine Pimpinelle (Pimpinella saxifraga) anpflanzt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Kleine Feuerfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt keinen Stachel und ist für Menschen oder Haustiere absolut unbedenklich. Bitte berühre die Tiere nicht, da die feinen Schuppen ihrer Flügel bei Kontakt leicht beschädigt werden.
Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene, sonnige Standorte wie Magerrasen oder naturnahe Gärten. Trotz seiner Zugehörigkeit zu den Bläulingen dominiert auf der Oberseite ein feuriges Orange, was ihn für Laien leicht von seinen meist blauen Verwandten unterscheidbar macht. Die Art ist standorttreu und als spezialisierter Pflanzenfresser eng an das Vorkommen von Ampfer-Gewächsen gebunden.
Nahrung
oligophagous
11 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
162 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →