Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena chrysosceles (Kirby, 1802)
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Du erkennst die Gelbbeinige Kielsandbiene vor allem an den namensgebenden, oft gelblich-hell behaarten Hinterbeinen und ihrem emsigen Flug zwischen Obstblüten. Diese Wildbiene bringt pro Jahr eine Generation hervor, wobei die Weibchen ihre Eier in unterirdische Gänge im Gartenboden ablegen. Im Frühling, ab April, beobachtest du sie bevorzugt an den Blüten von Apfel (Malus domestica), Spitz-Ahorn (Acer platanoides) oder der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Während der Sommermonate nutzt sie zur Nektar- und Pollensuche auch den Acker-Senf (Sinapis arvensis) oder den Wurzelnden Hahnenfuß (Ranunculus repens). Die Larve ernährt sich im Verborgenen ausschließlich vom Pollenvorrat, den das Muttertier in die Brutkammer eingetragen hat. Das Insekt überwintert als fertige Biene in einer Art Winterruhe direkt im Erdboden, geschützt vor Frost und Fressfeinden. Du kannst die Art gezielt fördern, indem du offene, unbewachsene Bodenstellen in sonniger Lage nicht umgräbst, da sie dort ihre Nester anlegt. Zudem hilft das Stehenlassen von Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) oder das Pflanzen von Purgier-Kreuzdorn (Rhamnus cathartica). Mit diesen einfachen Maßnahmen bietest du ihr den nötigen Lebensraum direkt vor deiner Haustür.
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Diese Wildbiene ist für dich völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, da sie einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung deiner Obstbäume leistet. Sie ist friedfertig, sticht nicht und steht als heimische Art unter dem allgemeinen Schutz der Naturschutzgesetze.
Die Gelbbeinige Kielsandbiene (Andrena chrysosceles) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Waldränder, Wiesen und naturnahe Gärten. Als solitäre (einzeln lebende) Art bildet sie keine Staaten, sondern jedes Weibchen sorgt allein für seinen Nachwuchs. Markante Merkmale sind der glänzende Hinterleib und die gelbliche Behaarung der Beine, was sie für Kenner von anderen Sandbienen unterscheidbar macht.
102 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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