Bild folgtKI-generierte IllustrationNarcissus pseudonarcissus
Auch bekannt als: Osterglöckchen, Falscher Narzissus, Osterglocken, Osterglocke, Trompeten-Narzisse
21
Arten
interagieren
35
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Gelbe Narzisse an ihrer leuchtend gelben, trompetenförmigen Nebenkrone, die von sechs helleren Blütenblättern umgeben ist. Als eine unserer wenigen heimischen Narzissenarten ist sie im Naturgarten unverzichtbar, da sie bereits im Vorfrühling eine wichtige Energiequelle bietet. Besonders seltene Insekten wie die Atlantische Sandbiene (Andrena trimmerana) oder der Kleine Fuchs (Aglais urticae) sind auf diesen frühen Nektar angewiesen. Da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 (gefährdet) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen frischen Platz im Garten frei hast, ist sie der ideale Frühlingsbote für dich.
Heimische Kostbarkeit: Die gefährdete Wild-Narzisse rettet frühe Wildbienen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Gelbe Narzisse ist eine fundamentale Säule für die erste Insektengeneration des Jahres. Nach aktuellen Bestäubungsdaten wird sie gezielt von der Atlantischen Sandbiene (Andrena trimmerana) und der Gelbbeinigen Kielsandbiene (Andrena flavipes) angeflogen. Auch die Hosenbiene (Dasypoda hirtipes) nutzt das Angebot an Pollen und Nektar. Für Schmetterlinge wie den Kleinen Fuchs (Aglais urticae) ist sie nach der Überwinterung oft die erste Rettung vor dem Verhungern. Da die Art als gefährdet gilt, dient dein Garten hier als wichtiges Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser spezialisierten Bestäuber.
Achtung, die Gelbe Narzisse ist nicht kindersicher. Alle Pflanzenteile, insbesondere die Zwiebeln, enthalten giftige Alkaloide, die bei Kontakt oder Verzehr Übelkeit und Hautreizungen hervorrufen können. Trage beim Pflanzen sicherheitshalber Gartenhandschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Apr
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.28 m
Wähle einen Standort in der Sonne oder im lichten Halbschatten.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein und einer normalen Garten Erde entsprechen.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt sie keinen Starkdünger, freut sich aber über etwas Kompost im Herbst.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Alternativ kannst du die Zwiebeln auch von März bis Mai setzen.
Setze die Zwiebeln etwa 10 bis 15 Zentimeter tief in die Erde.
Lass das Laub nach der Blüte unbedingt vollständig vergilben, bevor du es abschneidest, damit die Kraft in die Zwiebel zurückwandern kann.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über Tochterzwiebeln im Spätsommer.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – beide teilen die Vorliebe für frische Böden und ergänzen sich ökologisch als frühe Nahrungsquelle.
Die Gelbe Narzisse gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Sie ist in West- und Mitteleuropa indigen (ursprünglich heimisch) und besiedelt natürlicherweise lichte Wälder sowie kalkarme Bergwiesen. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre Zwiebel als Überdauerungsorgan und eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Pilzen zur besseren Nährstoffaufnahme) aus. Trotz ihrer Bekanntheit als Gartenblume sind die echten Wildbestände in Deutschland, Österreich und der Schweiz stark zurückgegangen.
3 Videos zu Gelbe Narzisse



Erhältlich bei Gartenexpedition.de

Ausverkauft

Ausverkauft
Partnerhinweis: Die verlinkten Produkte stammen von Gartenexpedition.de. Bei einem Kauf unterstützt du unsere Arbeit.
20 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →