Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena bicolor Fabricius, 1775
182
Pflanzen
besucht
274
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Zweifarbige Sandbiene an ihrem auffällig fuchsrot behaarten Brustabschnitt, der einen starken Kontrast zum schwarzen, fast haarlosen Hinterleib bildet. Mit einer Körperlänge von etwa 8 bis 10 Millimetern ist sie etwas kleiner als eine gewöhnliche Honigbiene. Diese Wildbiene ist bivoltin (zwei Generationen pro Jahr hervorbringend) und nistet solitär (einzeln ohne Staat) in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden. Im Frühling ab April besuchst du sie am besten an Senf-Kohl oder Fries' Hahnenfuß. Die Sommergeneration nutzt ab Juli Pflanzen wie den Wiesen-Storchschnabel, den Quendel oder die Schwarze Königskerze. Die Weibchen legen ihre Eier in unterirdische Brutzellen, wo die Larve von einem Vorrat aus Pollen und Nektar lebt. Das Tier überwintert als Imago (ausgewachsenes Insekt) in einer Kältestarre tief im Erdboden seiner Geburtsstätte unterhalb der Frostgrenze. Du kannst sie fördern, indem du in deinem Garten offene Bodenstellen ohne dichten Bewuchs zulässt und heimische Wildblumen wie die Acker-Winde oder den Steifhaarigen Löwenzahn anpflanzt. Sprich die Biene nicht als Gefahr an, sie bereichert die ökologische Vielfalt deiner Grünanlage erheblich.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gartenbesucher. Ihr Stachel ist viel zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen. Als heimische Art steht sie unter allgemeinem Artenschutz; du solltest ihre Nistlöcher im Boden daher nicht zuschütten oder umgraben.
Die Zweifarbige Sandbiene gehört zur Familie der Andrenidae (Sandbienen) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Sie besiedelt bevorzugt Waldränder, Wiesen und naturnahe Gärten, wo sie als polylektische Art (Pollen von vielen verschiedenen Pflanzenfamilien sammelnd) eine wichtige Rolle bei der Bestäubung einnimmt. Mit einer Größe von 8-10 Millimetern und der charakteristischen rot-schwarzen Färbung ist sie für Laien gut von der oft größeren Honigbiene zu unterscheiden. Ihre Lebensweise ist streng solitär, was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest im Boden ohne die Hilfe von Artgenossen versorgt.
182 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →