Bild folgtKI-generierte IllustrationCrocus vernus
Auch bekannt als: Weisser Krokus, crocus printanier, Frühlingssafran, Frühlings-Safran
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Frühlings-Krokus an seinen trichterförmigen, meist violetten oder weißen Blüten, die oft schon erscheinen, wenn noch Schneereste liegen. Er ist eine der wichtigsten ersten Nahrungsquellen für Insekten, die im Vorfrühling aus dem Winterschlaf erwachen. Besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und die Erdhummel (Bombus terrestris) sind auf diesen frühen Energieschub angewiesen. In deinem Garten setzt er leuchtende Akzente und signalisiert den Beginn des Gartenjahres. Wenn du ihn an einem sonnigen Platz verwildern lässt, tust du deinen Bestäubern einen großen Gefallen. Sprich mich gerne an, wenn du Hilfe beim Setzen der Knollen brauchst.
Der erste Energieriegel für Hummelköniginnen und frühe Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Frühlings-Krokus eine vitale Ressource für früh fliegende Insekten im Februar und März. Besonders die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) und die Honigbiene (Apis mellifera) nutzen das Angebot an Pollen und Nektar intensiv. Auch Königinnen der Erdhummel (Bombus terrestris) findet man häufig an den Kelchen, da sie nach der Überwinterung dringend Energie für die Nestgründung benötigen. Da er zu einer Zeit blüht, in der das restliche Nahrungsangebot noch sehr spärlich ist, dient er als kritische Überlebenshilfe für diese Arten.
Der Frühlings-Krokus ist nicht kindersicher und sollte nicht verzehrt werden, da er Reizungen hervorrufen kann. Es besteht eine geringe Verwechslungsgefahr mit der giftigen Herbstzeitlose (Colchicum autumnale). Deren Blätter erscheinen jedoch erst später im Frühjahr, sind deutlich größer und besitzen nicht den für Krokusse typischen, weißen Mittellinienstreifen auf dem Blatt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Feb – Mär
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.09 m
Wähle einen Standort in der vollen Sonne, damit sich die Blüten bei Tageslicht vollständig öffnen können.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) und ein typischer Mittelzehrer-Boden (normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenboden) sein.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen September und Ende November, solange der Boden offen und nicht gefroren ist.
Setze die Knollen etwa 5 bis 8 Zentimeter tief in die Erde.
Achte unbedingt darauf, das Laub nach der Blüte nicht vorzeitig abzuschneiden oder abzumähen.
Die Pflanze muss die Nährstoffe aus den Blättern erst in die Knolle zurückziehen, um im nächsten Jahr wieder kraftvoll auszutreiben.
Eine zusätzliche Düngung ist bei normalem Gartenboden meist nicht erforderlich.
Die Vermehrung erfolgt durch Tochterknollen, die sich mit der Zeit von selbst bilden und dichte Bestände formen.
Gute Partnerin: Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Beide teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich hervorragend als erste wichtige Nektarquellen im Vorfrühling.
Der Frühlings-Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und zur Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Während er in Österreich heimisch ist, gilt er in Deutschland und der Schweiz als etablierter Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart). Er wächst bevorzugt auf frischen (mäßig feuchten) Wiesen und an lichten Waldrändern. Charakteristisch ist seine unterirdische Sprossknolle, die als Überdauerungsorgan dient und die frühe Blüte ermöglicht, noch bevor die meisten anderen Stauden austreiben.
3 Videos zu Frühlings-Krokus



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7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →