Bild folgtKI-generierte IllustrationMelanostoma scalare
92
Pflanzen
besucht
200
Interaktionen
dokumentiert
An ihrem schlanken, mattschwarzen Hinterleib mit den charakteristischen gelben Fleckenpaaren lässt sich die Matte Schwarzkopfschwebfliege (Melanostoma scalare) sofort erkennen. Diese zierliche Schwebfliege ist ein nützlicher Gast in deinem Garten, da ihre Larven kleine Weichkörperinsekten wie Blattläuse vertilgen. Pro Jahr entwickeln sich meist zwei bis drei Generationen. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an bodennahen Pflanzenteilen ab, oft in der Nähe potenzieller Beute. Im zeitigen Frühjahr besuchst du sie am besten an der Schlehe (Prunus spinosa), während sie im Sommer den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) und den Schwarzen Holunder (Sambucus nigra) bevorzugt. Die Larven fressen neben Insekten auch Pollen und Pilzsporen. Zur Überwinterung ziehen sich die Tiere als Larven oder adulte (erwachsene) Insekten in die Krautschicht oder unter Falllaub zurück. Du kannst die Art fördern, indem du Brennnesseln (Urtica dioica) und Gras-Sternmieren (Stellaria graminea) als Rückzugsort stehen lässt. Ein strukturreicher Garten mit heimischen Wildblumen bietet ihr genau den Lebensraum, den sie für ihre Entwicklung benötigt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Die Art ist nicht geschützt, spielt aber als Bestäuber und natürlicher Schädlingsbekämpfer eine wichtige Rolle im Ökosystem. Du kannst sie bedenkenlos aus der Nähe beobachten, ohne eine Gefahr für dich oder deine Haustiere befürchten zu müssen.
Die Matte Schwarzkopfschwebfliege gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt feuchte Wiesen sowie schattige Waldränder. Mit einer Körperlänge von etwa 7 bis 10 Millimetern ist sie recht klein und durch ihren auffallend schlanken Körperbau gekennzeichnet. Ein wichtiges Merkmal ist der matte Kopf der Männchen. Durch ihre Mimikry (Täuschung von Fressfeinden durch Ähnlichkeit mit wehrhaften Tieren) ähnelt sie optisch einer kleinen Wespe, besitzt aber keinen Stachel.
92 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →