Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus repens
Auch bekannt als: Kriechender Hahnenfuss
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den glänzenden, buttergelben Blüten und den weithin kriechenden Ausläufern lässt sich der Kriechende Hahnenfuß sofort erkennen. In deinem Garten ist diese Art ein wertvoller Bestandteil, da sie über eine ungewöhnlich lange Zeitspanne von März bis September Nahrung bietet. Davon profitieren insbesondere Wildbienen wie die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) oder die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Wenn du feuchte Ecken oder schattige Plätze hast, leistet er dort als robuster Bodendecker hervorragende Dienste. Du kannst ihn dort einfach gewähren lassen, um einen lebendigen Naturraum zu schaffen.
Goldgelber Dauerblüher von März bis September für heimische Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Kriechende Hahnenfuß eine wichtige Anlaufstelle für diverse Insektengruppen. Besonders die Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzen das Pollenangebot. Auch Käfer wie der Schwarzköpfige Scheunenkäfer und die Blattwespe (Tenthredo mesomela) sind regelmäßige Gäste auf den gelben Blüten. Durch die extrem lange Blühphase von Frühjahr bis Spätsommer stellt er eine verlässliche Grundversorgung für die Insektenwelt in deinem Garten sicher, wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind.
Der Kriechende Hahnenfuß wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie fast alle Hahnenfußgewächse enthält er Scharfstoffe, die bei Kontakt mit der Haut oder beim Verzehr von Pflanzenteilen zu Reizungen und Unwohlsein führen können. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere die Pflanze nicht in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.19 m
Wähle einen Standort mit frischem bis feuchtem Boden, da die Pflanze Feuchtigkeit liebt.
Der Boden sollte nährstoffreich sein, was oft auf lehmige Gartenabschnitte zutrifft.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, die Pflanze nur dort einzusetzen, wo sie sich durch ihre oberirdischen Ausläufer ausbreiten darf.
Eine Vermehrung erfolgt ganz unkompliziert über diese Triebe, die an den Knotenpunkten neue Wurzeln bilden.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber nach der ersten Hauptblüte das Wachstum frischer Blätter fördern.
Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft wird, solltest du sie eher in naturnahen Bereichen als am Spielrand platzieren.
Gute Partnerin: Die Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) – beide teilen die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzen sich ökologisch wie optisch hervorragend.
Der Kriechende Hahnenfuß (Ranunculus repens) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Er siedelt sich bevorzugt auf nährstoffreichen, feuchten Wiesen und an Ufern an. Als Archäophyt (Pflanze, die vor der Entdeckung Amerikas 1492 eingeführt wurde) oder indigen (ursprünglich einheimisch) ist er fest in unserer Landschaft verankert. Charakteristisch sind die dreizähligen Blätter, deren mittleres Teilblättchen im Gegensatz zu verwandten Arten deutlich gestielt ist.
3 Videos zu Kriechender Hahnenfuß



141 Arten interagieren mit dieser Pflanze
67 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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