Bild folgtKI-generierte IllustrationSylvia communis Latham, 1787
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Du erkennst die Dorngrasmücke (Sylvia communis) an ihrem markanten grauen Kopf, der leuchtend weißen Kehle und den rötlich-braunen Flügeln, während sie oft von einer Buschspitze singt. Als Insektenfresser sucht sie in Deinem Garten nach Nahrung, ergänzt ihren Speiseplan jedoch gerne mit Beeren der Brombeere oder der Rotbeerigen Zaunrübe. Auch die Echte Mehlbeere, der Purgier-Kreuzdorn und der Gefleckte Aronstab dienen ihr als wichtige Energiequellen. In Deinem Garten brütet sie als Freibrüter (Vogel, der sein Nest offen in Zweigen errichtet) bevorzugt im Zweigriffligen Weißdorn oder in dichten Hecken. Dieser Vogel ist ein Langstreckenzieher (Vogel, der zur Überwinterung weite Distanzen bis südlich der Sahara zurücklegt), weshalb er erst im Frühling bei uns erscheint. Um ihr zu helfen, solltest Du heimische Gehölze wie die Samt-Brombeere oder die Kultur-Birne sowie Zierformen wie Viburnum opulus cv. 'Roseum' erhalten. Da sie keine Höhlen nutzt, nimmt sie keine Nistkästen an, benötigt aber dichte Rückzugsorte wie die Laubholz-Mistel. Eine wilde Ecke im Garten ist für diese Art der beste Schutz. Ein rücksichtsvoller Umgang mit dornigen Sträuchern sichert ihr wertvollen Lebensraum.
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Die Dorngrasmücke ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Es ist untersagt, ihre Nester während der Brutzeit zu stören oder Hecken, in denen sie brütet, radikal zu beschneiden. Achte im Sommer auf nistende Vögel, bevor Du Pflegeschnitte an dornigen Sträuchern vornimmst.
Die Dorngrasmücke (Sylvia communis) gehört zur Familie der Grasmückenartigen (Sylviidae) und ist ein typischer Vertreter der Sperlingsvögel. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa bis nach Westsibirien, wobei sie offene, dornenreiche Landschaften bevorzugt. Von der kleineren Klappergrasmücke unterscheidet sie sich durch die hellbraunen Ränder der Flügelfedern. Als Insektenfresser leistet sie einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt in Deinem Garten.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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