Bild folgtKI-generierte IllustrationMelanargia galathea Linnaeus, 1758
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Du erkennst das Schachbrett sofort an seinem markanten, schwarz-weißen Muster auf den Flügeloberseiten, das einem Schachbrett ähnelt. Dieser Edelfalter bringt pro Jahr eine Generation hervor, die von Juni bis August in deinem Garten fliegt. Im Frühsommer besucht der Falter gerne den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna), während er im Hochsommer den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare), die Vogel-Wicke (Vicia cracca Artengruppe) oder die Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre) als Nektarquellen nutzt. Die Raupen sind oligophag (auf bestimmte Futterpflanzen spezialisiert) und ernähren sich ausschließlich von Gräsern wie dem Wolligen Honiggras (Holcus lanatus), dem Rot-Schwingel (Festuca rubra Artengruppe) oder dem Gewöhnlichen Knaulgras (Dactylis glomerata Artengruppe). Da die Art als Raupe in Bodennähe überwintert, solltest du Grasstellen im Winter unberührt lassen. Du kannst diesen Falter fördern, indem du heimische Wildgräser wie das Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense Artengruppe) stehen lässt und auf eine späte Mahd nach August achtest. Lass zudem einige Flächen mit der Steifen Segge (Carex elata) oder der Felsen-Zwenke (Brachypodium pinnatum) als Kinderstube für die Raupen stehen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Das Schachbrett sticht und beißt nicht. Da es als heimische Art auf naturnahe Wiesen angewiesen ist, solltest du seine Futtergräser schonen und die Falter lediglich aus der Ferne beobachten, um ihre empfindlichen Flügel nicht zu verletzen.
Das Schachbrett (Melanargia galathea) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Du erkennst es an der charakteristischen schwarz-weißen Flügelzeichnung, wobei die Flügelunterseiten oft eher grau oder gelblich meliert sind. Es bevorzugt offene, grasreiche Lebensräume und ist ein typischer Bewohner von naturnahen Gärten mit Wildblumenwiesen. Die Art lebt oligophag (auf wenige Pflanzenarten spezialisiert), wobei die Larven strikt an verschiedene Süßgräser gebunden sind.
Nahrung
oligophagous
16 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
269 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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