Bild folgtKI-generierte IllustrationCampanula persicifolia subsp. persicifolia
Auch bekannt als: Campanula persicifolia subsp. persicifolia
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia subsp. persicifolia) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: An den bis zu 80 Zentimeter hohen Stängeln schwingen weite, himmelblaue Glockenblüten über schmalen, glänzenden Blättern. Diese heimische Staude ist ökologisch wertvoll, da sie spezialisierte Insekten wie die Glockenblumen-Felsenbiene anzieht. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) finden hier reichlich Nahrung. Wenn du eine elegante Pflanze suchst, die auch im Halbschatten zuverlässig Farbe bekennt, liegst du mit ihr genau richtig.
Himmelblaue Eleganz und Leibspeise der Glockenblumen-Felsenbiene.
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Diese Glockenblume ist eine wertvolle Futterquelle für spezialisierte Wildbienen wie die Glockenblumen-Felsenbiene. Auch der Helle Erdhummel-Komplex (Bombus lucorum agg.) und die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) schätzen das Angebot. Für Tagfalter wie den Kleinen Fuchs (Aglais urticae) dient sie als wichtige Nektarquelle im Hochsommer. Sogar räuberische Insekten wie der Bienenwolf (Philanthus triangulum) besuchen die Blüten. Da die Staude in der Roten Liste als nicht gefährdet (*) geführt wird, ist sie ein verlässlicher Bestandteil für deinen ökologischen Garten.
Nach den vorliegenden Daten wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass insbesondere Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der sehr charakteristischen Blütenform kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.62 m
Standort: Am wohlsten fühlt sie sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen.
Boden: Sie kommt mit normaler Gartenerde zurecht, die mäßig trocken bis frisch ist.
Pflanzzeit: Setze junge Stauden von März bis Mai oder im Herbst von September bis November in den Boden.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im Juli fördert oft einen zweiten Flor (eine erneute Blüte).
Vermehrung: Die Art versamt sich an zusagenden Stellen dezent von selbst.
Besonderheit: Da sie eine Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, solltest du auf Kunstdünger verzichten.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – beide teilen ähnliche Ansprüche und ergänzen sich in der Blütezeit optisch hervorragend durch ihre Blau- und Violetttöne.
Als Mitglied der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) gehört diese Art zur Ordnung der Asternartigen (Asterales). Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt lichte Wälder sowie Trocken- und Halbtrockenrasen (trockene, warme Magerwiesen). Charakteristisch sind die grundständigen Blattrosetten und die namensgebenden, pfirsichähnlichen, lanzettlichen (länglich-spitzen) Blätter am Stängel. Die Pflanze lebt in einer Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), welche die Nährstoffaufnahme verbessert.
3 Videos zu Pfirsichblättrige Glockenblume



24 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →