Bild folgtKI-generierte IllustrationGeranium pyrenaicum
Auch bekannt als: géranium des pyrénées
83
Arten
interagieren
145
Interaktionen
dokumentiert
Mit seinen tief zweigespaltenen, violetten Blütenblättern, die fast wie zehn einzelne Herzen wirken, fällt der Pyrenäen-Storchschnabel sofort auf. Diese Pflanze ist ein unermüdlicher Dauerblüher und für deinen Naturgarten ein Gewinn, da sie von Mai bis Oktober verlässlich Nektar liefert. Besonders kleine Wildbienen wie die Dickkopf-Schmalbiene (Lasioglossum politum) und farbenprächtige Falter wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) steuern die Blüten gezielt an. Wenn du eine robuste Art suchst, die Lücken im Beet füllt und gleichzeitig die Artenvielfalt fördert, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Violetter Dauerblüher: Sichert die Nektarversorgung von Mai bis Oktober.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Pyrenäen-Storchschnabel eine wertvolle Ressource für verschiedene Insektengruppen. Er dient als wichtige Nektarquelle für Schmetterlinge wie den Kleinen Fuchs (Aglais urticae) und den Aurorafalter (Anthocharis cardamines). Auch die Dickkopf-Schmalbiene (Lasioglossum politum) ist regelmäßig an den Blüten zu beobachten. Neben Wildbienen und Faltern nutzen auch Käfer wie der Gartenkäfer (Phyllopertha horticola) das Angebot. Da die Blütezeit bis in den Oktober reicht, überbrückt die Pflanze nahrungsarme Zeiten im Spätsommer. Die Samenstände können in den kalten Monaten als Versteck für überwinternde Kleinstlebewesen dienen.
Der Pyrenäen-Storchschnabel wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb Pflanzenteile nicht verzehrt werden sollten. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Weichen Storchschnabel (Geranium molle), der jedoch deutlich kleinere Blüten besitzt. Um jegliches Risiko auszuschließen, sollte die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von Kleinkindern in Staudenbeete integriert werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Mai – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Standort: Die Pflanze bevorzugt einen vollsonnigen Platz im Garten.
Boden: Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen fetten, nährstoffreichen Untergrund.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, was einer normalen Gartenerde entspricht.
Pflanzzeit: Du kannst den Storchschnabel von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten großen Blüte regt die Pflanze dazu an, im Spätsommer erneut auszutreiben.
Vermehrung: Er versamt sich gerne selbst, was du durch das Entfernen verblühter Stände verhindern kannst.
Winter: Die Pflanze ist winterhart und benötigt keinen besonderen Schutz.
Kombinationsempfehlung: Ein passender Partner ist der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis).
Ökologischer Grund: Beide Arten teilen den Anspruch an einen sonnigen, nährstoffreichen Standort und bieten nacheinander wichtige Nahrung für Fluginsekten.
Der Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum) gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Er wird als Neophyt (Pflanze, die sich in einem fremden Gebiet nach 1492 eingebürgert hat) eingestuft, ist aber heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz fest etabliert. Sein typischer Lebensraum sind nährstoffreiche Wiesen und Wegränder. Du erkennst ihn an den rundlichen, weich behaarten Blättern und den verzweigten Stängeln, die ihm eine lockere, buschige Gestalt verleihen.
1 Video zu Pyrenäen-Storchschnabel

79 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →