Bild folgtKI-generierte IllustrationFicedula hypoleuca (Pallas, 1764)
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Den Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) erkennst du an seinem flinken Insektenfang von einer Ansitzwarte aus und dem kontrastreichen schwarz-weißen Gefieder der Männchen. Dieser kleine Vogel ist ein reiner Insektenfresser (insektivor), der seine Nahrung geschickt im Flug oder von Blättern abschnappt. Als Höhlenbrüter (Vogel, der in Hohlräumen nistet) sucht er in deinem Garten nach alten Bäumen oder passenden Nistkästen. Da er ein Langstreckenzieher (Zugvogel mit sehr weiten Wanderwegen) ist, kehrt er erst spät im April aus Afrika zu uns zurück. In der späten Gartensaison nutzt er gern Beeren von Gehölzen wie dem Gewöhnlichen Liguster oder dem Schwarzen Holunder als Energiereserve. Auch Früchte der Gewöhnlichen Vogelbeere und der Roten Heckenkirsche werden von ihm besucht. Du kannst ihn unterstützen, indem du Nistkästen mit einer Fluglochweite von 32 Millimetern anbringst und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Ein Garten mit heimischen Sträuchern wie dem Zweigriffligen Weißdorn bietet ihm ideale Jagdbedingungen für die Jungenaufzucht.
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Diese Art ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt; ein Stören der Brut oder das Entfernen belegter Nester ist verboten. Achte darauf, Nistkästen katzensicher aufzuhängen, um die Jungvögel vor Fressfeinden zu bewahren. Verwechslungen sind mit dem seltenen Halsbandschnäpper möglich.
Der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) gehört zur Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Europas, wobei er lichte Laubmischwälder und gartenähnliche Strukturen bevorzugt. Ein besonderes Merkmal ist der Geschlechtsdimorphismus (deutlicher Unterschied im Aussehen zwischen den Geschlechtern), bei dem das Weibchen schlichter braun gefärbt ist. Er besetzt als Sekundärnutzer oft bereits vorhandene Spechthöhlen oder Meisenkästen.
57 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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