Bild folgtKI-generierte IllustrationVaccinium vitis-idaea
Auch bekannt als: Riffelbeere, Granten, Preiselbeeren, Kronsbeeren, Preisselbeere, Preißelbeere, Grestling, Kronsbeere
47
Arten
interagieren
253
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst die Preiselbeere sofort an ihren immergrünen, derben Blättern mit den umgerollten Rändern und den glockenförmigen, weiß-rosa Blüten, die in kleinen Trauben herabhängen. Als heimischer Zwergstrauch spielt sie eine zentrale Rolle für die Artenvielfalt auf sauren Böden. Besonders spezialisierte Insekten wie die Wald-Lockensandbiene oder der Baumweißling (Aporia crataegi) finden hier verlässliche Nahrung. Durch ihre lange Blütezeit bis in den September hinein ist sie ein wichtiger Ankerpunkt im Naturgarten. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die auch im Winter Struktur bietet, ist sie genau die richtige Wahl für dich.
Heimische Futterquelle für die Wald-Lockensandbiene von Mai bis September.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Preiselbeere eine wertvolle Futterpflanze für verschiedene Bestäuber. Die Wald-Lockensandbiene nutzt sie gezielt als Pollenquelle, während der Baumweißling (Aporia crataegi) die Blüten wegen ihres Nektars aufsucht. Auch Nachtfalter wie Entephria caesiata sind auf diesen Strauch angewiesen. Im Bodenbereich dient die Pflanze der Schwarzen Rossameise (Camponotus herculeanus) als Lebensraum. Da die Blütezeit von Mai bis September reicht, überbrückt sie nahrungsarme Phasen im Hochsommer und unterstützt so die lokale Insektenwelt über viele Monate hinweg.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.14 m
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten, da die Pflanze direkte Mittagssonne meidet.
Boden: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) bevorzugt sie mageren Boden. Dieser sollte frisch (mäßig feucht) und unbedingt kalkfrei sein.
Pflanzzeit: Setze die Preiselbeere idealerweise von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden frostfrei ist.
Pflege: Da sie sehr langsam wächst, ist kein regelmäßiger Schnitt nötig. Eine Mulchschicht aus Nadelstreu hilft, den Boden sauer zu halten.
Vermehrung: Die Pflanze breitet sich durch ihre Ausläufer stetig, aber unaufdringlich aus.
Kombination: Gute Partnerin ist die Besenheide (Calluna vulgaris) – beide teilen die Vorliebe für saure Standorte und ergänzen sich optisch das ganze Jahr über.
Die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (ursprünglich heimisch). Sie besiedelt bevorzugt lichte Wälder und Moore mit kalkarmen Standorten. Ein typisches Merkmal sind die unterseits dunkel punktierten Blätter, die sie von ähnlichen Arten unterscheiden. Als kriechender Zwergstrauch erreicht sie nur geringe Wuchshöhen, bildet aber durch unterirdische Ausläufer dichte, schützende Teppiche aus.
3 Videos zu Preiselbeere



34 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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