Bild folgtKI-generierte IllustrationLeucozona lucorum
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Typisch fuer die Weißbandschwebfliege (Leucozona lucorum) ist die namensgebende, breite weißliche Binde auf dem ansonsten dunkel behaarten Hinterleib, die einen deutlichen Kontrast bildet. In deinem Garten tritt sie meist in einer Generation pro Jahr auf und legt ihre Eier gezielt in der bodennahen Vegetation ab. Im Fruehling beobachtest du sie beim Nektartrinken am Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) oder am Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum). Waehrend des Sommers dienen ihr die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) sowie die Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare) als wichtige Energiequellen. Ihre Larven entwickeln sich versteckt in der Krautschicht, bevor sie schließlich in der Bodenstreu oder unter Moospolstern ueberwintern. Auch das Felsen-Greiskraut (Senecio rupestris) wird an sonnigen Tagen gerne zur Nahrungssuche aufgesucht. Du kannst dieses nuetzliche Insekt foerdern, indem du heimische Wildpflanzen wie die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) oder das Gefleckte Johanniskraut (Hypericum maculatum) anpflanzt. Lass verbluehte Staengel von Disteln wie der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) ueber den Winter stehen, um Lebensraeume zu erhalten. Durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel schuetzt du die empfindlichen Entwicklungsstadien im Boden. Werden auch schattige Bereiche mit dem Wald-Wachtelweizen (Melampyrum sylvaticum) bepflanzt, findet das Tier ideale Bedingungen vor.
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Diese Schwebfliege ist voellig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen, da sie ueber keinen Giftapparat verfuegt. Du kannst sie daher bedenkenlos aus der Naehe bei der Bluetenarbeit beobachten.
Die Weißbandschwebfliege (Leucozona lucorum) ist eine heimische Art aus der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweifluegler (Diptera). Sie erreicht eine Koerperlaenge von etwa 10 bis 12 Millimetern und nutzt eine ausgepraegte Mimikry (taeuschende Nachahmung wehrhafter Insekten) zur Abschreckung von Fressfeinden. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Oesterreich und die Schweiz, wo sie bevorzugt an Waldraendern, Lichtungen und in naturnahen Gaerten vorkommt. Charakteristisch sind die pelzige Behaarung des Thorax (Brustabschnitt) und das markante helle Band auf dem Abdomen (Hinterleib).
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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