Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena fucata Smith, 1847
37
Pflanzen
besucht
55
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Wald-Lockensandbiene an ihrer kompakten Gestalt von etwa 10 bis 12 Millimetern und den hellen, oft weißlichen Haarbinden an den Rändern der Hinterleibssegmente. Auffällig ist zudem die dichte Behaarung des Mittelleibs bei dieser solitär (einzeln lebend) agierenden Wildbiene. Sie bringt lediglich eine Generation pro Jahr hervor, die im Hochsommer aktiv ist. Da ihre Flugzeit laut Datenlage auf den Juli begrenzt ist, besucht sie in dieser Zeit bevorzugt Doldenblütler wie den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) und die Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium). Auch die Kratzbeere (Rubus caesius) und der Ähren-Ehrenpreis (Veronica spicata) dienen ihr als wichtige Nahrungsquellen. Das Weibchen legt seine Eier einzeln in selbst gegrabenen Erdgängen ab, wobei jede Brutzelle mit einem Vorrat aus Pollen und Nektar versorgt wird. Die Larve ernährt sich ausschließlich von diesem Vorrat, bevor sie sich verpuppt. Den Winter verbringt das Tier als voll entwickeltes Insekt in einer Diapause (Ruhezustand bei ungünstigen Lebensbedingungen) tief im Erdboden geschützt vor Frost. Du kannst sie aktiv fördern, indem du offene Bodenstellen in sonnigen Lagen zulässt und heimische Wildkräuter wie den Echten Ehrenpreis (Veronica officinalis) anpflanzt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein nützlicher Bestäuber, der für die Vielfalt in deinem Garten sorgt. Sie ist sehr friedfertig und sticht nur bei direkter Lebensgefahr, wobei ihr kleiner Stachel die menschliche Haut kaum durchdringen kann. Als heimische Wildbiene steht sie unter allgemeinem Artenschutz; ihre Nistplätze im Boden sollten daher ungestört bleiben.
Die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Waldränder, Lichtungen sowie strukturreiche Gärten. Als solitäre Art bildet sie keine Staaten, sondern jedes Weibchen versorgt sein eigenes Nest in selbst gegrabenen Bodenkanälen. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich vor allem durch ihre spezifische Flugzeit im Juli und die charakteristische Behaarung. Mit einer Körperlänge von bis zu 12 Millimetern ist sie eine typische Vertreterin ihrer Gattung.
37 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →