Bild folgtKI-generierte IllustrationEristalis arbustorum
51
Pflanzen
besucht
230
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem erkennt man die Kleine Keilfleckschwebfliege an den auffälligen, gelben Keilflecken auf ihrem dunklen Hinterleib und ihrem präzisen Schwirrflug. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Doppelfunktion als Bestäuber und als nützlicher Zersetzer. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an nährstoffreichen Kleingewässern oder sehr feuchten Kompoststellen ab. Pro Jahr bringt die Art meist zwei bis drei Generationen hervor. Im Frühsommer sucht sie vor allem die Wilde Möhre (Daucus carota) und den Acker-Klettenkerbel (Torilis arvensis) auf, um Nektar zu tanken. Später im Jahr, besonders im August, ist sie häufig an der Rossminze (Mentha longifolia) zu beobachten. Die Larven, wegen ihres langen Atemrohrs auch Rattenschwanzlarven genannt, leben im Wasser und ernähren sich dort von Bakterien. Den Winter überdauert das Tier oft als Imago (das erwachsene, geschlechtsreife Insekt) in geschützten Nischen wie Baumhöhlen. Du kannst diese Art fördern, indem du eine flache Wasserschale mit etwas Laub anbietest und heimische Doldenblütler (Pflanzen mit schirmartigen Blütenständen) im Garten zulässt. So schaffst du wertvollen Lebensraum für die Entwicklung der nächsten Generation. Ein naturnaher Garten ohne chemische Pflanzenschutzmittel ist für sie das ideale Revier.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Kleine Keilfleckschwebfliege ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Da sie keinen Stachel besitzt, kann sie weder stechen noch beißen; ihr bienenähnliches Aussehen dient lediglich dem Schutz vor Feinden.
Die Kleine Keilfleckschwebfliege (Eristalis arbustorum) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Insekten mit nur zwei Funktionsflügeln). Sie ist in ganz Mitteleuropa heimisch und besiedelt eine Vielzahl von Lebensräumen, sofern Wasserstellen für die Larvenentwicklung vorhanden sind. Mit einer Körperlänge von 8 bis 11 Millimetern nutzt sie Mimikry (die Nachahmung wehrhafter Insekten wie Bienen), um Fressfeinde abzuschrecken. Ein markantes Merkmal ist das fast völlig helle Gesicht, was sie von der ähnlichen Gemeinen Keilfleckschwebfliege unterscheidet.
51 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →