Bild folgtKI-generierte IllustrationEupeodes corollae
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Schon von weitem erkennt man die Gemeine Feldschwebfliege (Eupeodes corollae) an ihrer markanten schwarz-gelben Hinterleibszeichnung und dem typischen Rüttelflug (stationärer Flug an einer Stelle), bei dem sie wie ein kleiner Hubschrauber in der Luft verharrt. Diese nützliche Fliege bringt jährlich bis zu drei Generationen hervor, wobei die Weibchen ihre Eier gezielt in der Nähe von Blattlauskolonien ablegen. Im zeitigen Frühjahr, oft schon ab Februar, kannst du sie an den Blüten des Schlehdorns (Prunus spinosa) oder des Persischen Ehrenpreises (Veronica persica) beobachten. Während der wärmeren Monate besucht sie gerne das Gänseblümchen (Bellis perennis) und den Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus sp.) in deinem Garten. Die Larven sind eifrige Jäger von Blattläusen und helfen dir so bei der natürlichen Gartenpflege ohne Chemie. Als ausgewachsenes Insekt ernährt sie sich rein vegetarisch von Nektar und Pollen heimischer Pflanzen wie dem Hopfenklee (Medicago lupulina). Zur Überwinterung ziehen sich die Tiere meist als Larve oder Puppe in die Bodenstreu oder geschützte Pflanzenstängel zurück, um dort in Kältestarre (biologische Winterruhe) die frostige Zeit zu überstehen. Du kannst diese Art aktiv unterstützen, indem du heimische Wildblumen wie das Blutwurz (Potentilla erecta) anpflanzt und auf Insektengifte verzichtest. Ein naturnaher Garten mit offenen Bodenstellen bietet ihr ideale Lebensbedingungen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Trotz ihrer Ähnlichkeit mit Wespen durch Mimikry (Nachahmung wehrhafter Tiere) kann sie weder stechen noch beißen. Du kannst sie bedenkenlos beobachten, da sie keinerlei Gefahr für Menschen oder Haustiere darstellt.
Die Gemeine Feldschwebfliege (Eupeodes corollae) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Sie ist in ganz Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt offene Landschaften sowie Gärten. Mit einer Körperlänge von etwa 7 bis 11 Millimetern zeichnet sie sich durch gelbe, kommaförmige Flecken auf dem dunklen Hinterleib aus. Von ähnlichen Arten lässt sie sich dadurch unterscheiden, dass die gelben Flecken bei den Männchen bis ganz an den Rand des Hinterleibs reichen.
147 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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