Bild folgtKI-generierte IllustrationHalictus quadricinctus (Fabricius, 1776)
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Du erkennst die Vierbindige Furchenbiene (Halictus quadricinctus) an ihrer beachtlichen Größe von bis zu 16 Millimetern und den vier prägnanten, weißen Haarbinden auf dem dunklen Hinterleib. Auffällig ist ihr kraftvoller Flug, den du in deinem Garten zwischen April und August beobachten kannst. Diese Art bringt pro Jahr eine Generation hervor, wobei die Weibchen ihre Eier in selbst gegrabenen Erdgängen ablegen. Im Frühling besucht sie bevorzugt den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) sowie Fries' Hahnenfuß (Ranunculus friesianus). Während der Sommermonate findest du sie häufig an der Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) oder der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense). Da sie polylektisch (auf viele verschiedene Pollenquellen angewiesen) ist, nutzt sie auch den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) und die Wasser-Minze (Mentha aquatica). Die Larve ernährt sich im Nest von einer Kugel aus Pollen und Nektar. Das Tier überwintert als befruchtetes Weibchen in Kältestarre (ein Ruhezustand bei tiefen Temperaturen) im Erdboden. Du kannst sie fördern, indem du offene Bodenstellen ohne Bewuchs in sonniger Lage belässt und heimische Korbblütler anpflanzt.
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Die Vierbindige Furchenbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gast in deinem Garten. Da sie im Boden nistet, solltest du ihre Nistareale ungestört lassen und dort nicht graben. Ein Stich ist nicht zu befürchten, da sie sich gegenüber Menschen nicht aggressiv verhält.
Die Vierbindige Furchenbiene (Halictus quadricinctus) gehört zur Familie der Halictidae (Furchenbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene, warme Standorte mit lehmigem oder sandigem Untergrund. Für Laien ist sie an ihrer für Furchenbienen ungewöhnlichen Größe und den vier deutlichen Hinterleibsbinden erkennbar. Wie alle Furchenbienen besitzt sie eine charakteristische Längsfurche am letzten Hinterleibssegment der Weibchen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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