Bild folgtKI-generierte IllustrationFilipendula ulmaria var. denudata
68
Arten
interagieren
89
Interaktionen
dokumentiert
18
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst das Kahle Mädesüß sofort an seinen cremeweißen, fluffigen Blütenwolken, die einen intensiven, honigsüßen Duft verströmen, und den unterseits grünen, glatten Fiederblättern. Es ist eine unverzichtbare Futterpflanze für Wildbienen wie die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum) und bietet spezialisierten Käfern wie dem Gemeinen Schrothalsbock (Dinoptera collaris) einen Lebensraum. Durch seinen hohen Wuchs gibt es deinem Garten Struktur und dient als wichtige Pollenquelle im Hochsommer. Wenn du eine feuchte Senke oder einen Teichrand hast, ist diese Staude die ideale Wahl, um Leben und Wohlgeruch in deinen Außenbereich zu bringen.
Duftendes Pollenparadies für Hummeln und seltene Bockkäfer an feuchten Standorten.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pflanze eine zentrale Anlaufstelle für den Hellen Erdhummel-Komplex. Besonders wertvoll ist sie für die Gewöhnliche Bindensandbiene (Halictus tumulorum), die hier reichlich Pollen für ihre Brut findet. Auch die Käferwelt profitiert stark: Arten wie der Gemeine Schrothalsbock (Dinoptera collaris) und verschiedene Punktkäfer nutzen die offenen Blütenstände zur Nahrungssuche. Da die Pflanze dichte Bestände bildet, bietet sie zudem Schutz und Deckung für bodennah lebende Kleintiere in Feuchtbereichen.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, da sie natürliche Salicylverbindungen enthält, die bei Kontakt oder Verzehr Reaktionen auslösen können. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Doldengewächsen besteht theoretisch, jedoch ist das Mädesüß durch seinen charakteristischen süßen Duft und die unpaarig gefiederten Blätter gut unterscheidbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.81 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich und dauerhaft feucht sein; schwere Lehmböden werden bevorzugt.
Pflanzzeit: Setze die Staude idealerweise von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass die Pflanze niemals ganz austrocknet, da sie an wassergesättigte Standorte angepasst ist.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im zeitigen Frühjahr einfach mit dem Spaten teilen.
Winterpflege: Lass die verblühten Stängel über den Winter stehen, da sie als Überwinterungsquartier für Insekten dienen.
Rückschnitt: Schneide die alten Triebe erst im Februar oder März bodennah ab.
Kombinationsempfehlung: Eine hervorragende Partnerin ist der Blutweiderich (Lythrum salicaria). Beide Arten teilen die Vorliebe für nasse Füße (hydrophile Standorte) und bieten zusammen ein langes Blütenfenster für Bestäuber.
Das Kahle Mädesüß gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt feuchte Standorte wie Bachufer oder Gräben. Das Merkmal dieser Varietät ist die fehlende Behaarung auf der Blattunterseite, wodurch die Blätter beidseitig grün erscheinen. Als ausdauernde, krautige Pflanze erreicht sie stattliche Höhen von über einem Meter.
35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
18 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
15 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →