Bild folgtKI-generierte IllustrationAvenula pubescens
Auch bekannt als: Avenula pubescens
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer das Flafergras (Avenula pubescens) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Die weich behaarten Blattscheiden (der untere Teil des Blattes, der den Halm umschließt) und die silbrig glänzenden Rispen fallen im Gegenlicht sofort auf. In deinem Naturgarten spielt dieses heimische Süßgras eine wichtige Rolle als Kinderstube für Schmetterlinge wie den Braunen Waldvogel (Aphantopus hyperantus). Es bringt Struktur und eine natürliche Leichtigkeit in deine Beete, die auch Käfern Schutz bietet. Wenn du nach einer unkomplizierten Ergänzung suchst, die ökologischen Wert mit Ästhetik verbindet, machst du mit diesem Gras alles richtig.
Wichtige Kinderstube für den Braunen Waldvogel und silbriger Strukturgeber.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist das Flafergras eine unverzichtbare Raupenfutterpflanze für den Braunen Waldvogel (Aphantopus hyperantus). Doch nicht nur Falter profitieren: Verschiedene Käferarten wie der Sechzehnfleckige Kugelmarienkäfer und der Schwarzglänzende Schnellläufer finden hier Lebensraum. Auch der Erz-Kanalläufer und der Schnellkäfer Hemicrepidius hirtus werden regelmäßig an der Pflanze nachgewiesen. Für das Getreidehähnchen Oulema gallaeciana bietet das Gras eine wichtige Nahrungsgrundlage. Mit der Pflanzung förderst du somit gezielt die Artenvielfalt der heimischen Insektenwelt.
Das Flafergras gilt als nicht kindersicher, was primär an den mechanischen Eigenschaften wie scharfen Blatträndern oder spitzen Grannen liegt, die kleine Hautreizungen verursachen können. Eine Giftwirkung ist nicht bekannt. Dennoch ist Vorsicht bei Kleinkindern geboten; im Notfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Standort: Das Gras bevorzugt den Halbschatten und kommt mit normalem, mäßig nährstoffreichem Gartenboden (Mittelzehrer) sehr gut zurecht.
Bodenfeuchte: Es benötigt frische Verhältnisse, was einer mäßigen, gleichmäßigen Bodenfeuchte ohne Staunässe entspricht.
Pflanzzeit: Idealerweise setzt du das Gras von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt sollte erst im zeitigen Frühjahr erfolgen, damit die Halme über den Winter als Schutzraum für Insekten dienen können.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich unkompliziert durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr verjüngen.
Kombination: Eine ideale Partnerin ist die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide Arten kommen in natürlichen Frischwiesen gemeinsam vor und ergänzen sich durch den Kontrast zwischen filigranen Grashalmen und flachen Doldenblüten ökologisch wie optisch perfekt.
Das Flafergras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind mäßig trockene bis frische Wiesen und Weiden. Charakteristisch ist die flaumige Behaarung der unteren Blattscheiden, die ihm den Namen gibt. Die Blütenstände sind als lockere Rispen ausgebildet, deren Ährchen oft lange Grannen (borstenartige Fortsätze an den Spelzen) tragen, was dem Gras eine filigrane Erscheinung verleiht.
18 weitere Arten besuchen die Blüten
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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