Bild folgtKI-generierte IllustrationCygnus olor (J.F.Gmelin, 1789)
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Den Höckerschwan (Cygnus olor) erkennst du an seinem schneeweißen Gefieder, dem orangefarbenen Schnabel mit dem markanten schwarzen Höcker und der typischen S-Kurve des Halses. Als einer unserer größten Wasservögel ist er ein reiner Pflanzenfresser, der unter Wasser gründelt (mit dem Kopf nach Nahrung sucht) oder auf ufernahen Wiesen grast. In deinem Garten am Wasser frisst er bevorzugt den Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens), den Knotenblütigen Sellerie (Helosciadium nodiflorum) oder den Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus). Auch das Raue Hornblatt (Ceratophyllum demersum) und die Zweizeilige Segge (Carex disticha) werden gerne verzehrt. Er ist ein Standvogel (ein Tier, das ganzjährig im Brutgebiet bleibt) und zeigt sich daher auch im Februar oft auf eisfreien Flächen. Sein Nest errichtet er als großen Haufen aus Schilf und Zweigen direkt am Boden in Ufernähe. Statt eines Gesangs verständigt er sich durch Zischlaute, doch sein Flügelschlag im Flug erzeugt ein weithin hörbares, rhythmisches Singen. Du kannst ihn unterstützen, indem du Uferbereiche naturnah belässt und auf die Fütterung mit Brot verzichtest, um die Wasserqualität nicht zu belasten.
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Der Höckerschwan ist nach geltendem Naturschutzrecht streng geschützt; das Stören der Brut oder das Entnehmen von Eiern ist verboten. Während der Jungenaufzucht reagieren Altvögel sehr wehrhaft und vertreiben Eindringlinge durch Fauchen und kräftige Flügelschläge. Halte stets respektvollen Abstand.
Der Höckerschwan (Cygnus olor) gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz flächendeckend verbreitet. Er besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, stehende oder langsam fließende Gewässer mit flachen Uferzonen. Die Art lebt meist monogam (in dauerhafter Paarbindung) und zeigt eine hohe Standorttreue. Im Vergleich zum Singschwan fehlt ihm die gelbe Schnabelbasis, stattdessen besitzt er den charakteristischen schwarzen Stirnhöcker.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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