Bild folgtKI-generierte IllustrationIphiclides podalirius (Linnaeus, 1758)
42
Pflanzen
besucht
60
Interaktionen
dokumentiert
13
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Segelfalter an seinem hellgelben bis fast weißen Grundton und den auffallend langen, schmalen Fortsätzen an den Hinterflügeln, die an schwingende Segel erinnern. Auffällig sind zudem die sechs bis sieben schwarzen Querstreifen auf den Vorderflügeln, die ihm ein zebraartiges Muster verleihen. Der Falter ist laut den vorliegenden Daten vor allem in den Sommermonaten Juli und August aktiv. Seine Eier legt das Weibchen an den Blättern spezifischer Gehölze ab, damit die schlüpfenden Larven sofort Nahrung finden. Im Frühling besucht er zur Nektaraufnahme (Nahrungssuche an Blüten) gerne die Vogel-Kirsche (Prunus avium) oder die Schlehe (Prunus spinosa). Während der Sommermonate findest du ihn häufig an Rot-Klee (Trifolium pratense) oder der Wilden Karde (Dipsacus fullonum). Die Raupe ernährt sich von den Blättern des Eingriffeligen Weißdorns (Crataegus monogyna) oder der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia). Da keine spezifischen Daten zur Überwinterung in der Basis vorliegen, bleibt dieser Aspekt ausgespart. Du kannst die Art in deinem Garten fördern, indem du heimische Sträucher wie die Schlehe (Prunus spinosa) pflanzt und auf chemische Spritzmittel verzichtest.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Segelfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er eine empfindliche Art ist, solltest du ihn nicht einfangen oder berühren, um die feinen Schuppen auf den Flügeln nicht zu verletzen. Er lässt sich wunderbar aus kurzer Distanz beim Blütenbesuch beobachten.
Der Segelfalter (Iphiclides podalirius) gehört zur Familie der Ritterfalter (Papilionidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet, wird aber aufgrund des Verlusts von Magerrasen und sonnigen Hecken seltener. Mit seiner hellen Färbung und den charakteristischen Flügelschwänzen ist er für Laien gut von anderen großen Faltern zu unterscheiden. Er bevorzugt warme Standorte und ist ein typischer Bewohner von strukturreichen Gartenlandschaften und Waldrändern.
13 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
29 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →