Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunus persica
Auch bekannt als: Pfirsichbaum
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Arten
interagieren
58
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Auffällig sind die zartrosa Blüten, die im zeitigen Frühjahr noch vor den Blättern erscheinen, sowie die samtige Haut der kugeligen Früchte. Der Pfirsich (Prunus persica) ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er früh im Jahr eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten darstellt. Von seinem Nektarangebot profitieren unter anderem der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus). Mit diesem Baum holst du dir eine Art in den Garten, die sowohl ökologisch als auch kulinarisch überzeugt. Schau im April ruhig mal genauer hin, welche seltenen Falter sich an den Blüten tummeln.
Frühe Blüte, reiche Ernte: Ein Paradies für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Pfirsich ein wichtiger Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge wie den Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und den Südlichen Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer). Auch der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Freija-Perlmuttfalter (Boloria freija) nutzen die Pflanze als Nahrungsquelle. Neben Tagfaltern besuchen die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) und Nachtfalter wie die Baumwoll-Kapseleule (Helicoverpa armigera) die Blüten im Frühling. Sogar der Ungleiche Holzbohrer (Xyleborus dispar), eine Käferart, ist regelmäßig an diesem Baum zu finden. Damit fördert der Pfirsich eine beachtliche Vielfalt an wirbellosen Tieren in deinem Garten.
Der Pfirsich wird als nicht kindersicher eingestuft. Das liegt vor allem an den Kernen der Früchte, die Amygdalin enthalten – einen Stoff, der bei Verzehr im Körper giftige Blausäure freisetzt. Du solltest darauf achten, dass kleine Kinder die harten Kerne nicht öffnen oder verschlucken.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
8 m
Wähle einen vollsonnigen und windgeschützten Platz, damit die Früchte gut ausreifen können.
Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und gut durchlässig sein.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange kein Frost herrscht.
Achte bei der Pflanzung darauf, dass die Veredelungsstelle über der Erdoberfläche bleibt.
Da der Pfirsich eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – also eine Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen – eingeht, solltest du auf chemische Dünger verzichten.
Halte die Erde besonders während der Fruchtbildung im Sommer gleichmäßig feucht.
Ein jährlicher Rückschnitt im Spätwinter fördert die Bildung neuer Fruchttriebe.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie gedeiht hervorragend im lichten Schatten der Baumkrone und ergänzt das frühe Blütenangebot für Bestäuber.
Der Pfirsich gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Gattung Prunus. Er gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch und bevorzugt warme, geschützte Standorte. Der Baum bildet eine ausladende Krone und besitzt lanzettliche, am Rand fein gesägte Blätter. Eine biologische Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenpilzen, die den Baum bei der Aufnahme von Mineralstoffen unterstützt.
25 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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